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Ausstellung "Kirchen in Berlin-Brandenburg"


Beispiele für Kirchen in Berlin

die Bilder erscheinen in dieser Reihenfolge:

Gatow, Altarbild
Kaulsdorf, Altarbereich
Stölpchensee
Heiligensee

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Bildnachweis: Wolfgang Reiher / Leo Seidel


Ausstellung "Das Kinderbuch erklärt den Krieg"

Herbert Rikli: Hurra! : ein Kriegs-Bilderbuch. - Stuttgart : Loewe, [1915]. - 23 S.

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Bildnachweis: Staatsbibliothek zu Berlin - PK

Die Helden dieses Kinderbuchs sind der deutsche Junge "klein Willi" und sein österreichischer Freund "Franzl". Ihre "Abenteuer" bestehen darin, dass sie Franzosen, Engländer, Russen, Serben und andere Feinde erschlagen, erschießen oder mit Bomben töten. Sowohl die Illustrationen als auch die Verse stammen von Herbert Rikli (ca. 1880-1939), einem Zeitschriften- Illustrator und Werbegraphiker. Die offizielle Kriegspropaganda der deutschen und österreichisch-ungarischen Regierungen zu Beginn des Ersten Weltkrieges war relativ zurückhaltend. Doch viele Verleger und Autoren brachen diese Regeln. In diesem Kinderbuch werden die Kriegsgegner als dumm und feige dargestellt. Die Illustrationen verwenden eine glorifizierende und diskriminierende Bildsprache und bedienen sich massiv bei Elementen der Propaganda. Auf manipulative Art und Weise lernten die Kinder so mehr über die Gegner Deutschlands sowie Österreich-Ungarns und gewöhnten sich an die Einteilung der Kriegsteilnehmer in "gut" oder "böse". Begleitet von einem kleinen, süß aussehenden Hund zerstören Willi und Franzl jeden Gegner, der ihren Weg kreuzt. Als Willi am Ende feststellen muss, dass er nur geträumt hat, ist er enttäuscht, nicht tatsächlich alle diese Feinde getötet zu haben.

Hurray! A War Picture-Book
This children's book by the magazine illustrator and commercial advertising artist Herbert Rikli (ca. 1880-1939) tells the story of the German boy "little Willi" and his Austrian friend "Franzl", butchering or striking dead Frenchmen, Englishmen, Russians and Serbians or throwing bombs against other enemies. Rikli also composed the verses for this children's book. The war propaganda of Germany and Austria-Hungary's governments at the beginning of the First World War was relatively restrained. However, many publishers and authors broke these rules. In this children's book the enemies are all described as stupid and cowardly. The illustrations use glorifying and discriminating pictorial language. In this manipulative and propagandistic way the children learned about the enemies of Germany as well as Austria-Hungary and got acquainted with the way of dividing the fighting countries into "good" or "evil". In the story Willi and Franzl are accompanied by a cute-looking dog while they are destroying every opponent crossing their way. When Willi discovers in the end that it was only a dream, he is disappointed at not having killed all these enemies.