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Rückkehr nach 77 Jahren: mittelalterliche Handschrift


siehe Pressemitteilungen vom 23. Juni 2018


Die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert enthält auf 100 Pergament-Seiten zwei prachtvoll mit drei großen und 18 kleinen Miniaturen ausgemalte „Fürstenspiegel“. Fürstenspiegel sind Texte mahnender und belehrender Art, die für Adlige und ihre Erzieher verfasst wurden, um den künftigen Regenten das Rüstzeug für gutes Regieren und Handeln mitzugeben. Enthalten sind

  • Ghillebert de Lannoy (1386-1462), ein flämischer Adliger, schrieb zur Erziehung des jungen Karls des Kühnen (1433-1477), des Sohnes des Herzogs von Burgund, einen Fürstenspiegel, die Instruction d’un jeune prince pour se bien gouverner envers Dieu et le monde. Eine überarbeitete Version seines Textes ist in der Berliner Handschrift überliefert.
  • Auch Olivier de la Marche (1425-1502) war ein Adliger im Burgundischen Dienst, war Page, Sekretär und Gesandter. Sein Chevalier délibéré („Der entschiedene Ritter“) umfasst 2.704 Verse, die er Franz Phoebus (1466-1483), König von Navarra, einem Neffen des französischen Königs Ludwig XI., widmete

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alle Abbildungen: Staatsbibliothek zu Berlin - PK


Übergabe der Handschrift am 23. Juni 2018, von links nach rechts:

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz,
Bertrand de Feydeau, Präsident der Société des manuscrits des assureurs français, Paris,
Felix de Marez Oyens, Präsident der B.H. Breslauer Foundation, New York

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Abbildung: Staatsbibliothek zu Berlin - PK, C. Seifert