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Spenden - Schenken - Fördern

Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin

Guten Tag,

sehr geehrte Damen und Herren!

Seit Jahrhunderten ist es auch privatem Engagement und unserem Freundeskreis zu verdanken, dass unsere  Bibliothek einen so reichen, einzigartigen Bestand aufbauen kann: Immer wieder erhalten wir Vor- und Nachlässe, Handschriften, Briefe, Musikautographe, seltene Bücher, besondere Drucke und vieles andere als Schenkung, Stiftung, Erbschaft oder Vermächtnis. Mit Geldspenden - ob kleine oder große Summen - können wir unseren Etat für Erwerbungen aufstocken oder bei Auktionen und in Antiquariaten das eine oder andere Stück mehr erwerben. Ebenso willkommen sind uns Sachleistungen: Zum Beispiel schenkten uns zwei Wissenschaftsverlage ihre wertvollen Archive, eine Firma stattete jüngst eine Konferenz mit Technik aus, eine andere übernahm Transportarbeiten und eine weitere finanzierte den Kauf von Materialien für die Restaurierungswerkstatt.

Gemeinsam engagiert: Die Freundeskreise

Privatpersonen, Firmen, Stiftungen und andere Förderer der Bibliothek haben sich in verschiedenen Kreisen zusammengeschlossen, um zum Nutzen der Bibliothek in der Öffentlichkeit aktiv zu sein.

Sie sammeln Geld- und Sachspenden, um Erwerbungen und Projekte zu finanzieren, vermitteln Patenschaften für bedeutende Stücke unserer Sondersammlungen, richten Veranstaltungen aus und anderes mehr:

Privates Engagement für unsere Sammlungen

Eine Sammlung, ein Archiv, ein Konvolut oder einzelne Stücke zu verschenken oder zu vererben will, ebenso wie das Übermitteln von Geld oder Sachleistungen, gut überlegt sein. Denn stets verbindet sich der Mäzen mehr oder weniger öffentlich mit der beschenkten Institution. Und er signalisiert, dass er mit deren Selbstverständnis und Auftreten in der Öffentlichkeit einverstanden ist. Zudem fragt sich jemand, der liebgewonnenes Kulturgut verschenkt, wie leistungsstark und zuverlässig die beschenkte Institution auf lange Sicht ist, wie sie mit dem wertvollen Kulturgut umgeht und in was für ein Umfeld dieses kommt.

Die Staatsbibliothek zu Berlin gehört zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz und damit zum Kernbestand der Kultur- und Wissenschaftslandschaft Deutschlands: Sie ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum und besitzt Weltkulturerbe wie die 9. Sinfonie von L. v. Beethoven, ein vollständiges und besonders schönes Exemplar der Gutenberg-Bibel auf Pergament, den größten Altas der Welt, 80% aller Autographe von J. S. Bach, fünf der sechs Meisteropern von W. A. Mozart, drei der neun Bücher des Nibelungenliedes, den Text der deutschen Nationalhymne im Original, umfangreiche Autographen-Sammlungen, über 1.500 Nachlässe, Handschriften und Drucke aus allen Jahrhunderten und allen Ländern der Welt - unermesslich der Reichtum und unendlich der Kosmos der Sammlungen, die im Auftrag aller Bürger hier aufbewahrt werden.

Ihre beiden großen denkmalgeschützen Häuser befinden sich im Zentrum der deutschen Hauptstadt, zum einen am Boulevard Unter den Linden 8, zum anderen zwischen Kulturforum und Potsdamer Platz an der Potsdamer Straße 33. Beide Gebäude sind von außerordentlicher architektonischer Qualität und werden derzeit sorgsam ergänzt bzw. saniert.

Das der Bibliothek anvertraute Kulturgut wird nach wissenschaftlichen Kriterien erschlossen, nach neuestem Stand der Forschung vor Schäden bewahrt und mit modernen Dienstleistungsmethoden der Forschung zur Verfügung gestellt.

Geld- und Sachspenden werden in der Staatsbibliothek stets zweckgebunden verwendet.

Starker Partner: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Seit Jahrzehnten unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Staatsbibliothek mit erheblichen Mitteln bei der Erwerbung von Literatur und bei der Durchführung von innovativen Projekten.