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Orientabteilung

 

Die Orientabteilung nahm im Jahre 1919 als eigenständige Abteilung ihre Arbeit auf. Die von ihr betreuten Sammlungen gehören zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Mit etwa 600.000 Bänden Druckschriften und einem umfangreichen Zeitschriftenbestand bieten sie herausragendes Primär- und Sekundärmaterial zu allen Aspekten Afrikas und Asiens (außer Ostasien). Besondere Beachtung verdienen jedoch die Handschriftensammlungen, die einmalige Originale von Afrika bis Ost- und Zentralasien ebenso umfassen wie eine der grössten Sammlungen von Handschriftenkopien auf Mikrofilm weltweit. Die Sammlung orientalischer Handschriften und Blockdrucke umfasst gegenwärtig etwa 42.000 Bände.

Die Orientabteilung erwirbt systematisch Literatur aus den und über die folgenden Regionen: Naher Osten, Mittelasien, Süd- und Südostasien und Afrika. Darüber hinaus werden von ihr die Bereiche Judentum und Christlicher Orient betreut.

 
Festliche Szene. Miniatur im seldschukisch-mongolischen Stil, Anfang 14. Jh., (Diez A Fol. 71, S. 11)