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Handschriften


Abendländische Handschriften

Handschriften gehörten bereits zum Gründungsbestand der Kurfürstlichen Bibliothek. Ihr erster Bibliothekar war Johann Raue (1610-1679), Professor am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin und Schulinspektor der Mark Brandenburg. Er verfasste 1668 den ersten "Catalogus Manuscriptorum", worin die Handschriften in der Reihenfolge ihrer Aufstellung ("Repositorien") beschrieben wurden. Unter dem Oberbibliothekar Friedrich Wilken (1777-1840) erfolgte eine Neuordnung des Handschriftenbestandes und die Einteilung in Literatur- und Sprachgruppen, später auch in Provenienzgruppen, sowie die den Gruppen entsprechende Signaturenvergabe (z.B. Ms. boruss., Ms. germ., Ms. lat., Ms. Phill.).
Orientalische Handschriften und Musikhandschriften gehören nicht zum Sammlungsbestand der Handschriftenabteilung. Sie werden von der 1918 gegründeten Orientabteilung und der 1825 gegründeten Musikabteilung betreut.

Erste Auskünfte zu allen unseren abendländischen Handschriften finden Sie in der Signaturenübersicht. Dort sehen Sie Angaben zu Aufbewahrungsort und Benutzbarkeit, können per Klick zu Digitalisaten und Online-Beschreibungen einer Handschrift gelangen und sich bei einem Teil unserer Handschriften auch über Inhalt, Datierung, Lokalisierung und Umfang informieren. Hinweise auf gedruckte und Links auf digitalisierte Kataloge unserer Signaturenreihen runden das Angebot ab.