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Handschriften

Manuscripta Phillippsiana

Im  Jahre 1889 gelang der Ankauf eines kleinen, wenngleich äußerst bedeutenden Ausschnitts aus der großen Sammlung des Engländers Sir Thomas Phillipps (1792-1872). Dabei handelt es sich um die frühere Bibliothek des Pariser Jesuitenkollegs, die 1824 von Phillipps erworben worden war. Der wissenschaftliche Wert dieses Sammlungsteils, der der Forschung schon seit ihrer Pariser Zeit gut bekannt war, gründet sich hauptsächlich auf die beiden stärksten Gruppen darin, die griechischen und lateinischen Handschriften. Mit dem Hinzugewinn der griechischen Handschriften konnte die Staatsbibliothek in diesem Segment auf einen Schlag mit den bedeutendsten Bibliotheken Europas gleichziehen. Unter den lateinischen Handschriften befinden sich namhafte Quellen für die Geschichte des deutschen Mittelalters, die insbesondere die Vertreter der Monumenta Germaniae Historica für ihren Ankauf einnahmen. Diese kam schließlich nicht zuletzt durch das persönliche Engagement Theodor Mommsens zustande. Mit über 500 Handschriften stellt diese Sammlung die größte geschlossene Erwerbung in der Geschichte der Handschriftenabteilung dar.

Nachgewiesen in:

Benutzung:

Handschriftenlesesaal

Kontakt:

Dr. Robert Giel

Mehr zum Thema:

  • Bestandsübersicht

  • Hans-Erich Teitge, Die Erwerbung der Meerman-Phillipps-Handschriften, in: Berliner Manuskripte und Viadrina-Drucke. 2004, S. 103-115 (Nachdruck 1987).