Diese Website setzt Cookies ein. Für die Nutzungsanalyse wird die Software Piwik verwendet.
Wenn Sie der Nutzungsanalyse widersprechen oder mehr über Cookies erfahren möchten, klicken Sie bitte auf die Informationen zum Datenschutz.
flagDeutschEnglish

Handschriften

Verlagsarchiv Vandenhoeck und Ruprecht

In 4.000 Aktenordnern mit ungefähr 400 laufenden Metern manifestieren sich die ersten 265 Jahre auf Papier festgehaltener und überlieferter Geschichte des bedeutenden Göttinger Wissenschaftsverlags Vandenhoeck & Ruprecht sowie seines Tochterverlags V&R unipress. Das mit dem Jahr 1735 beginnende Archiv des Verlags ist vollständig und enthält sämtliche Urkunden, Schriftstücke, Autorenkorrespondenzen, Rezensionen, Auslieferungskataloge, Kalkulationen der Herstellung und Kopiebücher – geschenkt wird jetzt der Teil bis zum Jahr 2000.

 Pressemitteilung des Verlags unter: vundr_schenkt_sein_verlagsarchiv_der_staatsbibliothek_berlin-33/

Eine Ergänzung dieser äußerst großzügigen Schenkung um die Jahre nach 2000 ist ausdrücklich vorgesehen. 

Heute ist Vandenhoeck & Ruprecht einer der ältesten deutschen Verlage in Familienhand, elf Mitglieder der Familie Ruprecht sind die Gesellschafter. Im Jahr 2005 erhielt der Verlag eine externe Geschäftsführung.

Zu den Meilensteinen aus der Buchproduktion von sieben Verlegergenerationen der Familie Ruprecht zählen auch der seit mehr als 175 Jahren lieferbare, immer wieder neu überarbeitete »Kritisch-exegetische Kommentar über das Neue Testament« sowie die fast 100-jährige Editionsgeschichte der Gesammelten Schriften von Wilhelm Dilthey. Inzwischen sind es auch die Bücher für die berufliche Praxis und die Schule sowie anspruchsvolle Sachbücher für ein breiteres Publikum, die dem Programm des Verlags sein ganz eigenes und unverwechselbares Gesicht geben.

Durch die Schenkung dieses Verlagsarchivs an die Staatsbibliothek zu Berlin werden die hier öffentlich zugänglichen Dokumente zur wissenschaftlichen und belletristischen Buchproduktion in Deutschland weiter verdichtet und so der Forschung neue Fragestellungen ermöglicht. 

Die Erschließung des V & R - Archivs wird voraussichtlich fünf Jahre dauern.

Das Archiv wird über die Datenbank Kalliope erschlossen. Im Bestand sind somit auch Briefe von Autoren und Wissenschaftlern suchbar.

Verantwortlicher Bearbeiter: Dr.  Thomas Keiderling