Handschriften

Exlibris-Sammlung

Der Schwerpunkt der über 50.000 Exlibris der Staatsbibliothek liegt beim künstlerischen Exlibris aus dem deutschsprachigen Raum seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts (z.B. Exlibris der Künstler Emil Orlik, Heinrich Vogeler, Alfred Cossmann, Franz Stassen). Es finden sich aber auch beachtenswerte Beispiele der Exlibriskunst vom 16. bis 18. Jahrhundert.
Die ca. 10.000 Blatt umfassende Sammlung der Preußischen Staatsbibliothek war seit 1943 durch einen Zettelkatalog erschlossen, den französische Kriegsgefangene erstellten. Dieser Katalog ist leider nur bruchstückhaft erhalten, wurde aber inzwischen durch einen Zettelkatalog, der den Bestand über die Eigner erschließt, ergänzt.
Der nach 1945 durch die Deutschen Staatsbibliothek in der Hauptsache von Bruno Kaiser erworbene Exlibrisbestand ist durch einen weiteren Zettelkatalog nach Künstlern, Eignern und Motiven erschlossen.
In den letzten Jahren konnte der Bestand durch die Erwerbung des Nachlasses des Berliner Grafikers Gerhard Tag und des Vorlasses des Leipziger Grafikers Oswin Volkamer, sowie durch Ankäufe aus den Sammlungen von Bernd Stübner, Axel Leier und Lothar Sommer, erweitert werden.
Hinzu kommen weitere Bereiche der Gebrauchsgraphik, so z.B. die Neujahrsgruß-Sammlungen von Lothar und Ursula Lang (Zeitraum 1959-1999) und Hans-Joachim Schauss.