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Musik

Berliner Arbeitsstelle der Weber-Gesamtausgabe

Projekt im Rahmen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Anlässlich der Schenkung des Familien-Nachlasses verpflichtete sich die Bibliothek zur Aufarbeitung des reichen Bestandes; 1986 erschienen ein Katalog der Autographen und eine Edition der Briefe Webers an seine Braut Caroline Brandt, daneben präsentierte eine große Ausstellung die Sammlung. Die einzigartige Konzentration von Quellen führte bereits 1988 zu Überlegungen bezüglich einer neuen Gesamtausgabe (die erste Weber-GA war 1939 nach dem dritten Band nicht weitergeführt worden). Als Standorte des im Wesentlichen deutsch-deutschen Projekts wurden in Berlin (Ost) die Musikabteilung der Staatsbibliothek und in Detmold das Musikwissenschaftliche Seminar vorgesehen. Unter veränderten politischen Vorzeichen gelang schließlich die Umsetzung der Planungen: 1992 wurde die Berliner Weber-Arbeitsstelle in das Förderprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften aufgenommen, 1996 auch die Detmolder Arbeitsstelle (bis dahin DFG-finanziert). Unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Allroggen soll die Weber-Ausgabe bis zum 200. Todestag des Komponisten 2026 alle musikalischen Werke, die Briefe, Tagebücher und Schriften Webers sowie ausgewählte Dokumente zu Leben und Werk und ein neues Werkverzeichnis vorlegen.