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Musik

Carl-Maria-von-Weber-Sammlung

Die Musikabteilung der Staatsbibliothek beherbergt die weltweit größte Quellensammlung zu Carl Maria von Weber. Den Grundstein dieser Kollektion bildet die Schenkung des Freischütz-Autographs durch die Witwe des Komponisten Caroline von Weber im Jahr 1851. Die Urenkelin Mathilde von Weber entschied 1956, das bis dahin von der Familie bewahrte Werkarchiv (Kompositionen und Schriften im Autograph, Briefe, Tagebücher u. a.) nahezu vollständig in die Verwaltung der Bibliothek zu geben; im Weber-Gedenkjahr 1986 wurde dieses Depositum vom Ururenkel Hans-Jürgen von Weber in eine Schenkung umgewandelt. Ergänzt wird der so genannte "Weber-Familiennachlass" durch die 1881 erworbenen "Weberiana" des Berliner Musikforschers Friedrich Wilhelm Jähns (1809-1888), der im Rahmen seiner Forschungen zu Weber eine äußerst umfangreiche Materialsammlung mit vielen weiteren Autographen sowie Abschriften heute verlorener Quellen zusammentrug. Durch fortwährende Neuerwerbungen (vorwiegend Briefautographen und Notenantiquaria, u. a. 1992 Ankauf des Nachlasses des Weberforschers Hans Schnoor, 2007 Erwerbung des bis dahin noch in Familienbesitz befindlichen Autographs der Missa sancta G-Dur) wird der Weber-Bestand als einer der Sammelschwerpunkte der Musikabteilung weiter ausgebaut.

Nachgewiesen in

Bartlitz, Eveline:
Carl Maria von Weber. Autographenverzeichnis,
Berlin 1986 (Deutsche Staatsbibliothek, Handschrifteninventare, 9).

Benutzung

Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv

Kontakt

Frank Ziegler

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