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Orient

Äthiopische Handschriften

Unter den ersten orientalischen Manuskripten der Königlichen Bibliothek befanden sich bereits drei äthiopische Handschriften, die 1682 vom Orientalisten Theodor Petraeus angekauft wurden. Seitdem wuchs die äthiopische Sammlung kontinuierlich. Die Staatsbibliothek zu Berlin besitzt heute 335 äthiopische Handschriften. Die meisten Handschriften sind nicht datiert und stammen zumeist aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die ältesten Exemplare sind jedoch wahrscheinlich bereits im 15./16. Jahrhundert entstanden. Eines der herausragenden Stücke unserer äthiopischen Sammlung stellt ein großformatiges Prachthomiliar aus dem 17. Jahrhundert (Ms. or. fol. 394) dar, das mit fünfzig farbigen und fein gearbeiteten Gemälden ausgestattet ist. Bemerkenswert ist auch unser Bestand an volkstümlich illustrierten äthiopischen Zauberrollen (Ms. or. oct. 4054- Ms. or. oct. 4072).

Kataloge

Herausragende Objekte

Prachthomiliar
(Ms. or. fol. 394)

Zauberrolle
(Ms. or. oct. 4064)