Diese Website setzt Cookies ein. Für die Nutzungsanalyse wird die Software Piwik verwendet.
Wenn Sie der Nutzungsanalyse widersprechen oder mehr über Cookies erfahren möchten, klicken Sie bitte auf die Informationen zum Datenschutz.

Orient

Hebräische Handschriften

Die Sammlung hebräischer Handschriften enthält zahlreiche herausragende und kostbare Einzelstücke. Die heute etwa 475 Bände umfassende Sammlung wurde mit großer Fachkompetenz und Umsicht aufgebaut. Die Entwicklung des Bestandes und ihre Katalogisierung ist vor allem Moritz Steinschneider (1816-1907) zu verdanken, der in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts nicht nur die Sammlung hebräischer Handschriften aufbaute, sondern sie auch katalogisierte. Er verzeichnete in seinem Katalog 259 Bände.

Zu den ersten Handschriften im Bestand der Kurfürstlichen Bibliothek gehörte die vierbändige so genannte Rösel-Bibel, die als Geschenk einer Frau dieses Namens im Jahre 1692 an die Bibliothek kam.

Erwähnenswert ist u.a. die Sammlung hebräischer Kodizes und arabischer Handschriften in hebräischer Schrift, die in den Jahren 1873 und 1877 von Moses Wilhelm Shapira erworben wurden. Im Jahre 1880 erwarb die Bibliothek 15 hebräischen Handschriften aus Erfurt darunter eine Riesenbibel aus dem Jahre 1343 (Erfurter Bibel).

Kataloge

Herausragende Objekte

Pessach-Haggadah
(Hamilton 288)

Erfurter Bibel
(Ms. or. fol. 1210)

Samaritanischer Pentateuch
(Ms. or. fol. 534)