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Zahlen, Daten und Fakten

Die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

  • ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum,
  • wurde im Jahr 1661 gegründet,
  • ist Bund-Länder-finanziert, gehört zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
  • sammelt mit Schwerpunkt auf den Geistes- und Sozialwissenschaften wissenschaftlich relevante Literatur aus allen Sprachen, allen Zeiten und allen Ländern,
  • besitzt einen großen Hauptbestand mit über 11 Mio. Büchern, die jedes Jahr um etwa 100.000 Einheiten ergänzt werden,
  • hat umfangreiche Sondersammlungen des nationalen und Weltkulturerbes (siehe 'Bestände'), darunter

    • 66.700 Musikautographe (darunter 80% aller Musikautographe von J. S. Bach, die größte Mozart-Sammlung weltweit, die Partituren von Beethovens berühmten Sinfonien Nr. 4, 5, 8 und 9 - letztere ist Teil des UNESCO-Registers Memory of the World),

    • 42.170 orientalische Handschriften, darunter die größte hebräische Pergamentbibel sowie die größte Tora-Rolle,

    • 18.500 abendländische Handschriften, darunter drei der neun vollständig erhaltenen Handschriften des Nibelungenliedes,

    • 321.000 Autographe (u. a. von Lessing, Goethe, Kleist),

    • über 1.600 Nachlässe (u. a. von Herder, Eichendorff, Hauptmann, Bonhoeffer, Gründgens, Furtwängler),

    • das Archiv der Familie Mendelssohn,

    • etwa 4.600 Inkunabeln/Wiegendrucke, darunter eines der ersten mit beweglichen Lettern gedruckten Bücher, die Gutenberg-Bibel von 1454/55, ein herausragend illuminiertes, zweibändiges Exemplar auf Pergament,

    • über 200.000 seltene Drucke (u. a. Blockdrucke der frühen Ming-Zeit; das älteste Druckwerk der Welt, buddhistische Zaubersprüche aus Japan 764/770),

    • eine exquisite Sammlung historischer Bucheinbände,

    • 1,1 Mio. Karten, Pläne, Globen, darunter der größte gebundene Atlas,

  • baut ihre Digitale Bibliothek mit ihren digitalisierten Sammlungen, elektronischen Zeitschriften, umfangreichen Datenbanken, hunderttausenden von Lizenzen auf E-Books usw. stetig aus,
  • ist dank der weltweit gerühmten Qualität ihrer Bestände ein Zentrum der nationalen und internationalen Literaturversorgung,
  • ist in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien vertreten und gestaltet so die Entwicklung des Bibliothekswesens aktiv mit,
  • erbringt umfangreiche nationale Dienstleistungen, federführend u.a. für die nationale Nachweise von Zeitschriften, Autographen, Nachlässen, Inkunabeln, kartographischem Schrifttum,
  • stellt in ihren beiden großen Standorte in denkmalgeschützten Gebäuden im Zentrum Berlins mehrere Lesesäle zur Verfügung:
    im Haus Unter den Linden 8, 10117 Berlin,
    im Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin,
  • betreibt interimistisch im Westhafen einen weiteren Lesesaal für zwei Sonderabteilungen,
  • betreibt ein Außenmagazin in Friedrichshagen,
  • hat von montags bis samstags geöffnet, 69 Stunden/Woche,
  • steht jeder Person ab 16 Jahren mit allen Dienstleistungen zur Verfügung.

Bestände aller Art im Jahr 2016*


Die Bibliothek besitzt an konventionellen Einheiten

  • 11.588.174 Bücher, gebundene Zeitschriften und Zeitungen, davon

    • 218.197 Rara
    • 4.465 Inkunabeln

  • 1.168.299 Karten, Pläne und Stadtansichten
  • 467.320 Musikdrucke
  • 243.660 Einblattdrucke
  • 18.529 abendländische Handschriften
  • 1.604 Handschriftenfragmente und Urkunden
  • 66.724 Musikhandschriften und -autographe
  • 42.412 orientalische Handschriften
  • 321.400 Autographe
  • 2.005 Nachlässe und Archive
  • 10.445.784 sonstige nicht-elektronische Materialien
  • 551.526 digitale Einheiten
  • 5.161 Datenbanken
  • 17.084 laufend bezogene nicht-elektronische Zeitungen und Zeitschriften (gedruckt und als Mikroform)
  • 27.067 im Berichtsjahr lizensierte elektronische Zeitungen und Zeitschriften
  • unter diesen sind 1.259 darunter parallel zu gedruckten Abonnements gehaltene elektronische Zeitungen und Zeitschriften

* Angaben nach der Deutschen Bibliotheksstatistik, diese erscheint jährlich im April des Folgejahres, zuletzt im April 2017 für das Jahr 2016

allgemeine Rahmenbedingungen für Benutzung

  • Lesesäle geöffnet von montags bis samstags
  • 69 Stunden Öffnungszeit pro Woche
  • Benutzerausweis für Personen mit Mindestalter 16 Jahren als Monats- oder Jahreskarte erhältlich
  • umfangreiche Services (vor Ort und auf elektronischem Weg)
  • Service für auswärtige Benutzer und für Menschen mit Behinderungen
  • verschiedene Einstiege in die Recherche

Eine Bibliothek in zwei Häusern


Lesesäle im Haus Unter den Linden

  • 1 Allgemeiner Lesesaal mit 265 Plätzen
  • 1 Sonderlesesaal für Rara und Musikalien mit 48 Plätzen
  • 1 interimistischer Kartenlesesaal mit 10 Plätzen
  • für die Benutzung von Inkunabeln bitte telefonisch bei der Handschriftenabteilung melden

Lesesäle im Haus Potsdamer Straße

  • 1 Allgemeiner Lesesaal mit 675 Plätzen
  • 4 Sonderlesesäle mit 137 Plätzen, davon Handschriften-Lesesaal 24, Karten-Lesesaal 25, Osteuropa-Lesesaal 65, Orient- und Ostasien-Lesesaal 23 Plätze

Interimstandort Westhafen (während Bauzeit Unter den Linden)

  • 1 Lesesaal mit 71 Plätzen für die Kinder- und Jugendbuchabteilung und die Zeitungsabteilung