<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Neuigkeiten</title>
		<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/</link>
		<description>Neuigkeiten der Staatsbibliothek zu Berlin</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Neuigkeiten</title>
			<url>http://staatsbibliothek-berlin.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Neuigkeiten der Staatsbibliothek zu Berlin</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 12:07:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Zauberhaft!</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/zauberhaft.html</link>
			<description>Sammlung Christian Fechner &quot;Zauberei &amp; Magie&quot; erworben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2009 wurde bei dem Auktionshaus Hauff &amp; Auvermann in Berlin der deutschsprachige Teil der „Sammlung Christian Fechner / Zauberei &amp; Magie“ versteigert.</p>
<p><br />Christian Fechner (1944 – 2008) war ein französischer Filmproduzent und Zauberkünstler, der die Sammlung des Zauberkünstlers Adolphe Blind (1862 – 1925) erworben und erweitert hatte. Bei der Auktion konnte die Abteilung Historische Drucke einige interessante Titel für das von ihr betreute Segment der <a href="http://www.ag-sdd.de/" title="Link zur Sammlung Deutscher Drucke" target="_blank" class="extern" >Sammlung Deutscher Drucke</a> (1871-1912) erwerben und damit die bereits im Bestand vorhandene Literatur zum Thema ergänzen.</p>
<p><br />Es handelt sich vor allem um praktische Anleitungen zum Ausführen von Karten- und anderen Zaubertricks, aber auch um Hintergrundliteratur, z.B. über das Leben von Varietékünstlern oder die physikalischen Grundlagen optischer Täuschungen. <br />Literatur dieser Art wurde von Bibliotheken üblicherweise nicht gesammelt, weshalb nur wenige Exemplare erhalten sind. Diese seltenen Stücke werden über die <a href="historische-drucke/sammlungen/bestaende/rara-sammlung.html" class="intern" >Rara-Sammlung</a> den Lesern zur Verfügung gestellt.</p>
<p><br />Haben wir Ihre Neugier geweckt? Dann freuen Sie sich auf die Ausgabe 2/2010 des <a href="ueber-uns/publikationen/bibliotheksmagazin.html" class="intern" >Bibliotheksmagazins</a>, in der diese Erwerbung ausführlicher vorgestellt werden wird.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beethovens 9. Sinfonie online anschauen</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/beethovens-9-sinfonie-online-anschauen.html</link>
			<description>Seit über zehn Jahren beteiligt sich Deutschland aktiv an dem UNESCO-Programm 'Memory of the...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1999 wurde ein deutsches Nominierungskomitee für das Memory of the World-Programm der UNESCO ins Leben gerufen. Dieses Expertengremium hat seitdem elf deutsche Beiträge erfolgreich für das Memory of the World-Register vorgeschlagen, darunter Beethovens 9. Sinfonie, Fritz Langs Stummfilmklassiker Metropolis und die Gutenberg-Bibel. <a href="http://www.unesco.de/mow.html?&amp;L=0" target="_blank" class="extern" >mehr zum MoW-Programm</a></p>
<p>Die Originalpartitur der Sinfonie Nr. 9, d-Moll, op. 125 von Ludwig van Beethoven wird in der Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt. Auf unseren Internetseiten können Sie die Partitur vollständig betrachten sowie umfangreiche Informationen über die Entstehung und Wirkungsgeschichte der Sinfonie lesen, siehe <a href="http://beethoven.staatsbibliothek-berlin.de/" target="_blank" class="extern" >http://beethoven.staatsbibliothek-berlin.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerwerbungen der Musikabteilung</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/neuerwerbungen-der-musikabteilung.html</link>
			<description>Die Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin - sie beherbergt eine der bedeutendsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin - sie beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen mit Musikautographen, Nachlässen von Komponisten und Musikdrucken - beschreibt auf ihren Internet-Seiten regelmäßig <a href="musikabteilung/recherche-und-ressourcen/neuerwerbungen.html" class="intern" >besondere Neuerwerbungen</a>, zuletzt zum Ende des Mendelssohn-Jahres 2009 ein Autograph von Felix Mendelssohn Bartholdy mit vier Liedern.</p>
<p>Im Frühjahr 1837 schrieb der Komponist seine vier Quartette für Männerstimmen a cappella <em>Trinklied, Wasserfahrt, Sommerlied </em>und <em>Dreistigkeit</em> ab, die Texte dazu stammen von Goethe und Heine. Während die ersten drei Quartette 1840 und postum 1849 gedruckt worden sind, handelt es sich beim Lied <em>Dreistigkeit</em> um eine Fassung, die bislang unveröffentlicht geblieben ist. Somit ergänzt dieser glückliche Ankauf die vorhandene <a href="musikabteilung/sammlungen/bestaende/f-mendelssohn-bartholdy.html" class="intern" >Mendelssohn-Sammlung</a> aufs Beste, ergeben sich doch zu bereits im Bestand vorhandenen Versionen dieser Lieder nun beste Vergleichsmöglichkeiten für die Forschung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bibliotheksmagazin 1/2010 erschienen</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/bibliotheksmagazin-12010-erschienen.html</link>
			<description>Schon im fünften Jahr erscheint das BibliotheksMagazin - Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon im fünften Jahr erscheint das <a href="ueber-uns/publikationen/bibliotheksmagazin.html" class="intern" ><strong>BibliotheksMagazin - Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München</strong></a>. Die erste Ausgabe des Jahres 2010 wird in diesen Tagen ihre Abonnenten auf dem Postweg erreichen. Auf unseren Internet-Seiten finden Sie sowohl die neueste als auch alle früheren Ausgaben des BibliotheksMagazins elektronisch vor. </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kurzjahresbericht 2009 liegt vor</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/kurzjahresbericht-2009-liegt-vor.html</link>
			<description>In unserem Kurzjahresbericht zum Jahr 2009 finden Sie alle wichtigen Daten und Fakten über die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem <a href="fileadmin/user_upload/zentrale_Seiten/ueber_uns/pdf/kurzbilanz09_ausblick10.pdf" title="kurzbilanz09_ausblick10.pdf (200 KB)" class="dokumente" >Kurzjahresbericht zum Jahr 2009</a> finden Sie alle wichtigen Daten und Fakten über die Entwicklung der Bibliothek in den letzten Monaten. </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 10:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schöne Aussicht: Ausstellung &quot;Belle Vue auf die Welt&quot;</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/schoene-aussicht-ausstellung-belle-vue-auf-die-welt-1.html</link>
			<description>Eben noch im Schloss Bellevue - bald schon am Kulturforum! Die Ausstellung &quot;Belle Vue auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben noch im Schloss Bellevue - bald schon am Kulturforum! Die Ausstellung <em>&quot;Belle Vue auf die Welt. 150 Jahre Kartenabteilung&quot;</em>, mit welcher vor kurzem im Amtssitz des Bundespräsidenten herausragende Schätze der Kartenabteilung präsentiert wurden,<strong> </strong>steht vom 25. Januar bis zum 20. Februar 2010 allen Interessierten offen. In unserer Pressemitteilung erfahren Sie <a href="http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/ueber-uns/presse/detail/article/ausstellung-belle-vue-auf-die-welt.html" target="_blank" class="extern" >mehr über das Jubiläum der Kartenabteilung und die Ausstellung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unseren Leserinnen und Lesern…</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/unseren-leserinnen-und-lesern.html</link>
			<description>  … wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr!
Im Bild...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; … wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr!</p>
<p>Im Bild sehen Sie</p>
<p><em><strong>&quot;Jahr und Tag.</strong> Ein Spruch- und Bilder-Kalender auf jedes Jahr, nebst Haus- und Schulregeln für die Jugend.&quot; Stuttgart, Esslingen: Schreiber, 1847, Kinder- und Jugendbuchabteilung, Signatur: B III b, 828 R </em></p>
<p><hr><p>Bitte beachten Sie die besonderen Öfffnungszeiten:</p>28. - 30.12.2009: 9.00 Uhr – 17.00 Uhr<br> 31.12.2009 – 3.1.2010: geschlossen<p> An den anderen Tagen <a href="service-und-benutzung/oeffnungszeiten.html" class="intern" >öffnet die Bibliothek wie üblich</a>.</p>   </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spätere Öffnung am 16. Dezember</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/spaetere-oeffnung-am-16-dezember.html</link>
			<description>Bitte beachten Sie bei der Planung Ihres Bibliotheksbesuchs, dass am Mittwoch, 16. Dezember 2009,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachten Sie bei der Planung Ihres Bibliotheksbesuchs, dass am Mittwoch, 16. Dezember 2009, alle Häuser der Staatsbibliothek zu Berlin erst Mittags öffnen. <a href="http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/service-und-benutzung/aktuelles/detail/article/alle-haeuser-der-bibliothek-oeffnen-spaeter-am-16-dezember-2009.html" target="_blank" class="extern" >Nähere Informationen</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internetseite zu Musikernachlässen</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/internetseite-zu-musikernachlaessen.html</link>
			<description>Die Musikabteilung verwahrt ca. 450 Nachlässe und Deposita von Personen und Institutionen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="musikabteilung.html" class="intern" >Musikabteilung</a> verwahrt ca. 450 Nachlässe und Deposita von Personen und Institutionen der Musikgeschichte bis heute, darunter so klangvolle Namen wie Busoni oder Furtwängler, aber auch viele bisher unerforschte musikhistorisch hochinteressante Nachlässe. Mit dem neuen Internetauftritt der Staatsbibliothek hat auch die Musikabteilung ihr Informationsangebot erweitert: So findet sich jetzt auf der Seite <a href="musikabteilung/sammlungen/bestaende/nachlaesse.html" class="intern" >Nachlässe und Sammlungen</a> eine alphabetische Namensliste aller Personen, zu denen Nachlässe in der Musikabteilung existieren. Nach und nach sollen die Nachlässe in kurzen bebilderten Texten beschrieben werden und somit den Interessierten einen ersten Eindruck vermitteln.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsches Textarchiv online</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/deutsches-textarchiv-online.html</link>
			<description>Vor kurzem ging das Deutsche Textarchiv (DTA) mit den ersten 113 Bänden online. Das DFG-geförderte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deutsches-textarchiv.de/" target="_blank" class="extern" >www.deutsches-textarchiv.de</a></p>
<p><hr><p>Um eine repräsentative Auswahl von deutschen Texten aus den Bereichen Prosa, Lyrik, Drama und Wissenschaft zu bieten, werden in der ersten Projektphase (2007-2010) ca. 650 Werke aus der Zeit von 1780 bis 1900 digitalisiert. Knapp die Hälfte dieser Titel stammt aus dem Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin.</p><p>In der zweiten Projektphase soll das DTA um Werke aus der Zeit von 1650 bis 1780 erweitert werden. Momentan entstammen 78 der 113 online stehenden Bücher den Sammlungen der Staatsbibliothek, darunter Highlights wie Treitschkes <em>Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert</em>, Lilienthals <em>Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst</em>, Rankes <em>Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation</em>, Rückerts <em>Weisheit des Brahmanen</em> oder Fontanes <em>Wanderungen durch die Mark Brandenburg</em>. Die Bände können sowohl als digitale Faksimiles als auch als Voll- und XML-Quelltext angezeigt werden. Der Zugriff erfolgt über eine linguistische Suchmaschine, d.h. eine Suche nach Eigentum findet auch Eigenthums.</p>  </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In der Alten Synagoge Erfurt zu sehen: Herausragende Zeugnisse jüdischer Kultur aus der Staatsbibliothek</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/in-der-alten-synagoge-erfurt-zu-sehen-herausragende-zeugnisse-juedischer-kultur-aus-der-staatsbibli.html</link>
			<description>Seit dem 27. Oktober sind in der als Museum wiedereröffneten Alten Synagoge Erfurt in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.alte-synagoge.erfurt.de/jle/de/veranstaltungen/29536.html" target="_blank" class="extern" >Website der Synagoge Erfurt</a></p>
<p><hr><p>Im Sommer des Jahres 1880 erwarb die Königliche Bibliothek zu Berlin (heute Staatsbibliothek zu Berlin) vom Evangelischen Ministerium in Erfurt fünfzehn hebräische Handschriften. Über die Entstehung, die ersten Besitzer oder das Schicksal dieser Manuskripte ist nichts bekannt. Vermutet wird, dass sie nach den Pogromen des Jahres 1349, in denen die Erfurter jüdische Gemeinde unterging, in ein Kloster gelangten. Nachzuweisen ist, dass sich die Handschriften im 17. Jahrhundert in der nach der Reformation dort eingerichteten Bibliothek des Evangelischen Ministeriums befanden. Drei dieser Handschriften, die jetzt in der Erfurter Synagoge ausgestellt werden, sind ungewöhnlich und einzigartig:</p></p><ul><li>Die gezeigte Thora-Rolle wird auf das Ende des 13. Jahrhunderts datiert. Sie ist in aschkenasischer Schrift geschrieben und enthält, gemäß der für die Kopie von Thora-Rollen gültigen Vorschriften, keinerlei Schmuckelemente. Auffallend ist jedoch ihre ungewöhnliche Größe: Die Rolle selbst ist 78 cm hoch, der Stab zum Halten der Thora ist 119 cm hoch&nbsp; - es braucht mindestens zwei Personen, um sie zu tragen. Nicht geklärt ist, warum die Thora-Rolle mit solch großen Abmessungen gefertigt wurde, ist sie doch damit ebenso schwer aufzubewahren, zu bewegen wie zu handhaben.<br><br> </li><li>Die 1343 vollendete Bibel <em>Erfurt 1</em> - die größte bekannte hebräische Bibelhandschrift auf Pergament - besteht aus zwei Bänden. Die Folioseiten messen 62,9 x 47 cm; wegen des ungewöhnlichen Formats mussten fast alle Doppelblätter aus zwei einzelnen Blättern zusammengesetzt werden - rund 1.000 Tier musste dafür ihre Haut hergeben. Die beiden Bände mit 580 bzw. 546 Blatt wiegen jeweils 50 Kilogramm; die wiederum dem ungewöhnlichen Format und dem Gewicht geschuldete „Bindung“ in schweren kofferartigen Gehäusen stammt aus dem Jahr 1590 – ein wahrer Gigant unter den erhaltenen Bibelhandschriften!<br>Aufgrund ihres enormen Gewichts wurden die beiden Bände im Zweiten Weltkrieg nicht, wie viele andere Bestände, in sichere Gegenden verlagert sondern blieben in Berlin. Dort nahmen der zweite Band durch Feuer und Wasser großen Schaden, in den vergangenen Jahren wurde dieser Band <a href="bestandserhaltung/bestandserhaltung/projekte/restaurierung-der-bibel-erfurt-1.html" class="intern" >aufwändig restauriert.</a><br>Besonders auffallend an der Handschrift sind die Ausschmückungen der Titelseiten und die filigranen Mikrographien, teils in Gestalt von grotesken Wesen und Fabeltieren. Der unbekannte Auftraggeber hatte vermutlich gelehrte Ansprüche, denn anders als in späteren Bibelausgaben steht die aramäische Übersetzung nicht am Rand neben dem hebräischen Urtext, sondern es folgt auf jeden hebräischen Vers die aramäische Übersetzung. Angegeben ist dazu die Masora, d. h. die unterschiedlichen Textvarianten und Lesarten. An einigen Stellen im zweiten Band, der die späteren Propheten und Hagiographen enthält, ist der Text nicht zu Ende kopiert worden.<br>Ausgestellt ist der erste der beiden Bände sowie der soeben restaurierte Einband des zweiten Bandes.<br><br></li><li>Weniger spektakulär, doch in seinem Format immer noch bemerkenswert, ist ein nicht datierter, aus dem Hochmittelalter stammende Machsor, auch er gehört zu den 1880 erworbenen Handschriften aus Erfurt. Im Unterschied zum Siddur, dem Gebetbuch für die Gottesdienste an Wochentagen und dem Schabbat, enthält der Machsor die Liturgie für die Festtage des Jahres und, wie auch in unserem Exponat, Bitt- und Bußgebete (Slichot) für die Trauerzeit um den Neunten Av, an welchem Tag der Überlieferung zufolge, der Tempel in Jerusalem zerstört wurde.<br> </li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 14:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wandkalender 2010 mit prachtvollen Rosen</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/wandkalender-2010-mit-prachtvollen-rosen.html</link>
			<description>Erneut hat der Kunstverlag DuMont in seiner Reihe &quot;DuMonts Botanisches Kabinett&quot; auf ein äußerst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen März 1817 und März 1824 entstanden 167 großformatige Kupfertafeln mit prachtvollen Rosenportraits – brillant gezeichnet von Pierre Joseph Redouté, detailreich beschrieben von Claude-Antoine Thory, vollendet gedruckt von Firmin Didot und N. Rémond. 12 dieser Rosenportraits sind in dem neuen Wandkalender in der Reihe <em>DuMonts Botanisches Kabinett</em> abgebildet.</p>
<p>Schon viel früher hatte die Kunstfertigkeit des Malers so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass Königin Marie Antoinette ihn zu ihrem Hofmaler ernannte. Auch nach deren Tod und dem späteren Ende der französischen Revolution blieb Redouté die Gunst des Herrscherhauses erhalten – Kaiserin Joséphine Bonaparte verlieh ihm den Titel eines Hof- und Blumenmalers.<br />Die Kaiserin hegte eine besondere Vorliebe für Rosen, so entstand zwischen 1804 und 1814 in Malmaison eines der ersten großen Rosarien mit etwa 200 neuen Rosensorten. Auch diese Sorten dienten Redouté, dem &quot;Raphael der Blumen&quot;, als Vorlagen für seine prächtigen, naturgetreuen Abbildungen der Rosen. Sein botanisches Werk <em>Les Roses</em> markiert den Höhepunkt seines Schaffens und gilt als bibliophile Kostbarkeit ersten Ranges.</p>
<p>Das mit der Signatur gr. 20 Me 12768-1/3: R in der Staatsbibliothek zu Berlin verzeichnete Exemplar von <em>Les Roses</em> hat einen mit violett-schwarzem Marmorpapier überzogenen Einband, die Rücken und Ecken sind mit blassgrünem Leder verstärkt und mit floralen Mustern geprägt.<br />12 Tafeln aus diesem Großfolio-Band dienten als Vorlage für den in der Reihe &quot;DuMonts Botanisches Kabinett&quot; erschienenen Wandkalender 2010 im Format 42,5 x 52 cm.</p>
<p><a href="http://www.dumontkalender.de/3_kalender/1_kalender.php?pg_id=30&amp;p_id=38&amp;SID=97407bd537cac84ee3a6be76be5b2cf4" target="_blank" class="extern" >DuMonts Botanisches Kabinett 2010</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arminius und Varusschlacht: Historische Kinder- und Jugendbücher vorgestellt</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/arminius-und-varusschlacht-historische-kinder-und-jugendbuecher-vorgestellt.html</link>
			<description>Bis zum 30. September läuft in der Stadtbibliothek Haltern am See die Ausstellung &quot;Wie Arminius und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><hr><p>Informationen zur Ausstellung in Haltern am See:<br> <a href="http://www.heimatverein-haltern.de/page3_2009_Kinderbuch.htm" target="_blank" class="extern" >&quot;Wie Arminius und Varus ihren Weg ins Kinderzimmer fanden&quot;</a></p> <p> </p><hr><p>Das Themen-Special <a href="http://www.zvab.com/pages/arminius.jsp" target="_blank" class="extern" >&quot;Arminius und die Varusschlacht in historischen Kinder- und Jugendbüchern&quot;</a>,</p><p>wurde zusammengestellt von der <a href="kinderbuchabteilung.html" class="intern" >Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin</a>,</p><p>und wird präsentiert vom Zentralverzeichnis Antiquarischer Bücher, ZVAB</p><hr>  </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 12:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Symposium &quot;20 Jahre Sammlung Deutscher Drucke&quot; in Frankfurt a. Main</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/symposium-20-jahre-sammlung-deutscher-drucke-in-frankfurt-a-main.html</link>
			<description>Seit 20 Jahren kooperieren in der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke sechs große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. und 17. Oktober wird das 20-jährige Bestehen dieses Großprojekts mit einem hochkarätig besetzten Symposium in Frankfurt a. Main gefeiert. Bitte informieren Sie sich im Flyer der <a href="http://www.ag-sdd.de/" target="_blank" class="extern" >AG Sammlung Deutscher Drucke</a> über <a href="fileadmin/user_upload/zentrale_Seiten/ueber_uns/dokumente/091016-17_flyer_programm_sdd.pdf" title="091016-17_flyer_programm_sdd.pdf (366 KB)" class="dokumente" >das zweitägige Programm</a>, die Veranstaltungsorte und die Möglichkeiten der Teilnahme.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nun auch Einband der Bibel &quot;Erfurt 1&quot; restauriert </title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/nun-auch-einband-der-bibel-erfurt-1-restauriert.html</link>
			<description>In den Jahren 1999 bis 2007 und erneut in den zurückliegenden Wochen befasste sich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waren zunächst in aufwändigen Prozessen die einzelnen Blätter zu restaurieren, so ist jetzt mit der Wiederherstellung des Einbandes die Restaurierung dieses einzigartigen Stücks aus der Orientabteilung komplettiert.</p>
<p>Lesen Sie <a href="http://staatsbibliothek-berlin.de/bestandserhaltung/bestandserhaltung/projekte/restaurierung-der-bibel-erfurt-1.html" target="http://staatsbibliothek-berlin.de/bestandserhaltung/bestandserhaltung/projekte/restaurierung-der-bibel-erfurt-1.html" class="extern" >hier alles Weitere</a> über die außergewöhnlichen Abmessungen, die Bedeutung und die einzigartige Qualität der Bibel &quot;Erfurt 1&quot;.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WLAN eingerichtet, Info-Punkt eröffnet</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/wlan-eingerichtet-info-punkt-eroeffnet.html</link>
			<description>Seit Montag, 24. August, gibt es im Haus Potsdamer Straße zwei neue Service-Angebote, die schon mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag, 24. August, gibt es im Haus Potsdamer Straße zwei neue Service-Angebote, die schon mit Öffnung der Bibliothek um 9 Uhr auf sehr positive Resonanz stießen:</p><ul><li>Direkt im Foyer des Hauses Potsdamer Straße befindet sich jetzt eine allgemeine Anlaufstelle, wo erste Fragen zur Benutzung und zum Besuch der Bibliothek beantwortet werden, hier im Bild der erste Besucher.</li><li>Und: Dank WLAN-Technik können angemeldete Benutzerinnen und Benutzer in den Lesesälen jetzt mit dem eigenen Laptop ins Internet gehen. Ausführliche Informationen gibt es in der <a href="http://staatsbibliothek-berlin.de/uploads/media/INFO0809_06.pdf" target="_blank" class="extern" >aktuellen Ausgabe 92 von Neues aus der Benutzung</a>, den Zugang zum neuen Service erreichen Sie über das <a href="http://wlan.spk-berlin.de/" target="_blank" class="extern" >W-Lan-Portal</a>.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 10:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Voilà! </title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/voila.html</link>
			<description>Seit dem 18. August präsentieren wir unsere Internet-Seiten neu: Wir haben die Navigation und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Technisch liegt dem neuen Internet-Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin ein Content-Management-System zugrunde.</p>
<p>Wir hoffen, dass wir damit unseren Service für Sie verbessern konnten – ob das gelungen ist, werden wir sicher bald an der Nutzungsstatistik unserer Seiten ablesen können.</p>
<p>Wir freuen uns jedoch auch über den direkten Kontakt mit Ihnen:<br />Bitte senden Sie Fragen und Anregungen zu unserem Internetauftritt an die <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('qempxs.aif1viheoxmsrDwff2wto1fivpmr2hi');" class="mail" >zentrale Web-Redaktion</a>.</p>
<p>Für alle anderen Fragen rund um unsere Bestände, unsere Dienstleistungen oder zur Institution suchen Sie sich bitte auf unserer Übersichtsseite Kontakte Ihren Ansprechpartner heraus.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>50 Jahre Rückkehr von Beständen aus Russland</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/50-jahre-rueckkehr-von-bestaenden-aus-russland.html</link>
			<description>Literatur im Foyer: Deutsch-Russischer Museumsdialog – 50 Jahre Verlust + Rückgabe</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>Donnerstag, 30. Oktober 2008, 9 – 21 Uhr</strong><br /> Foyer, Haus Potsdamer Straße 33<br /> 10785 Berlin <br /><br /> Vor 50 Jahren wurden auch an die Staatsbibliothek wertvolle Bestände - Handschriften und Nachlässe - übergeben, welche in Folge des Krieges in die Sowjetunion gelangt waren. Im Rahmen einer 1-tägigen Präsentation werden von diesen Beständen einige ausgestellt, ergänzt wird die Sonderpräsentation mit Stücken und Dokumenten, die an die Rückführung der Kulturgüter erinnern. <br /><br />Folgende Bestände kehrten 1958 zurück: August F. E. Freiherr von Arnswaldt, Bibliotheca Dieziana, Heinrich Christian Boie, Adelbert von Chamisso, Friedrich Christoph Dahlmann, Joseph Freiherr von Eichendorff, Johann Gottlieb Fichte, Theodor Fontane, Jean Henri Samuel Formey, Gustav Freytag, Carl Gustav Homeyer, Wilhelm Mannhardt, Manuscripta italica, Manuscripta genealogica, Theodor Mommsen, Friedrich Nicolai, Jean Paul, Heinrich Christian Schumacher, Heinrich von Treitschke</p>
<p><hr>Die Staatsbibliothek zu Berlin zeigt am 30. Oktober 2008 herausragende Manuskripte und Briefe aus ihren Nachlässen und Sammlungen, die 1957 und 1958 aus der Sowjetunion nach Ost-Berlin zurückkehrten. Im Jahresbericht 1957 der Deutschen Staatsbibliothek hieß es lapidar: &quot;Im Dezember traf der erste Teil des Rückführungstransports der bis dahin in der Verwahrung der Sowjetregierung befindlichen Handschriftenbestände ein.&quot; 1958 rangiert dann die Rückführung an erster Stelle der Berichterstattung: &quot;Nachdem bereits am Ende des Jahres 1957 ein erster Rückführungstransport aus der Sowjetunion eingetroffen war, folgte ein zweiter im Januar 1958. Die Sichtung, Sortierung, Aufarbeitung und Weiterleitung des Rückführungsgutes bestimmte die Arbeit in der ersten Hälfte des Jahres. Im Zuge dieser Arbeiten konnten der seinerzeit ausgelagerte Teil der Diez-Handschriften, der Manuscripta Italica, der Manuscripta Genealogica und die Nachlässe Arnswald, Boie, Chamisso, Dahlmann, Eichendorff, Fichte, Formey, Fontane, Gustav Freytag, Homeyer, Jean Paul, Mannhardt, Mommsen, Nicolai, Schumacher unseren Beständen eingereiht und benutzbar gemacht werden.&quot; Nicht genannt wurde der ebenfalls zurückgeführte Nachlass Heinrich Treitschkes. <br><br>Alle Nachlässe gehören zu den wissenschaftlich hoch bedeutenden Beständen, die zum größten Teil schon im 19. Jahrhundert in die Bibliothek gekommen waren. Im Zuge der Auslagerungen, durch welche die Staatsbibliothek seit 1941 ihre Sammlungen vor Kriegseinwirkungen zu schützen versucht hatte, waren diese Sammlungen und Nachlässe zusammen mit umfangreichen Druckschriftenbeständen 1942 in das sächsische, unweit von Meißen gelegene Dorf Gauernitz verbracht worden. Im dortigen Schloss, das den Fürsten von Schönburg-Waldenburg gehörte, zur Zeit der Auslagerung aber unbewohnt war, wurden zwei Güterwagenladungen kostbarer Drucke, Flugschriften, Zeitungen, Handschriften, Karten und Musikalien untergebracht. Die Auswahl der nach Gauernitz verbrachten Bestände entsprach der von der Bibliothek verfolgten Taktik, alle Auslagerungsorte möglichst gemischt zu bestücken. So wollte man dem Totalverlust einer ganzen Signaturengruppe vorbeugen. Nachdem Gauernitz und das Schloss kampflos der Roten Armee übergeben worden war, müssen die dort liegenden Bestände der Preußischen Staatsbibliothek wohl in die damalige Lenin-Bibliothek nach Moskau abtransportiert worden sein. Dort wurden sie sachgerecht gelagert, teilweise sogar katalogisiert (z. B. der Nachlass Adelbert von Chamissos). <br><br>1957 und 1958 wurden einige Teile des aus Gauernitz abtransportierten Materials der damaligen Deutschen Staatsbibliothek in Ost-Berlin zurückgegeben. Es handelte sich ausschließlich um die im Folgenden genannten Nachlässe und Handschriftensammlungen sowie um wenige andere kleinere Sammlungen. Über das Schicksal der Drucke, Karten und Musikalien ist nichts bekannt. Auch die Vollständigkeit der zurückgegebenen Nachlässe ist wegen abweichender Zählungen (Kästen, Nummern, Mappen) nicht mit letzter Sicherheit zu bestätigen. Warum gerade dieses Material zurückgegeben wurde, ist nicht bekannt. <br><br>Wir zeigen anlässlich der vor 50 Jahren erfolgten Rückführung Manuskripte und Briefe aus den Nachlässen der deutschen Dichter Joseph von Eichendorff, Theodor Fontane, Gustav Freytag und Jean Paul. Heinrich Christian Boies Nachlass enthält Material zu den bedeutendsten literarischen Zeitschriften der Zeit, dessen Herausgeber er war. Adelbert von Chamissos Nachlass zeigt den berühmten Dichter der Romantik vor allem auch als den bedeutenden Naturwissenschaftler, der zu Unrecht in Vergessenheit geriet. <br><br>Deutsche Wissenschaftsgeschichte aus drei Jahrhunderten wird illustriert: Jean Henry Samuel Formey, Sekretär der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, Philosoph und Vertrauter Friedrichs des Großen, korrespondierte mit der Intelligenz des 18. Jahrhunderts. Was ist die Berliner Aufklärung ohne den Verleger Friedrich Nicolai und wer kennt nicht des Philosophen Fichte Versuch einer &quot;moralischen Weltordnung&quot;? Der Astronom Heinrich Christian Schumacher interessiert uns besonders als Korrespondenzpartner von Gauß und Alexander von Humboldt. Friedrich Christoph Dahlmann zählt zu den Historikern, die als Mitglied der &quot;Göttinger Sieben&quot; ihrer Professur enthoben wurden. Heinrich von Treitschkes Nachlass zeigt uns den Historiker im täglichen Austausch mit Kollegen. Und Theodor Mommsen, der zu den bedeutendsten deutschen Historikern zählt, begegnet uns mit einem Reisetagebuch. <br><br>August Friedrich Freiherr von Arnswald gehörte, zusammen mit den Brüdern Grimm und anderen, zum &quot;Bökendorfer Kreis&quot; literarisch ambitionierter junger Leute, der sich dem Sammeln von Märchen, Sagen und literarischem Volksgut widmete; der Jurist Gustav Homeyer interessiert uns hier als Erforscher von &quot;Hausmarken&quot;; des Sagenforschers Wilhelm Mannhardts Werk erfährt gerade eine Renaissance. <br><br>Typische Beispiele aus den Reihen der italienischen und genealogischen Handschriften sind zu bewundern sowie ein besonderes Manuskript aus der Sammlung Diez. <br><br>Der Verlust aller dieser Nachlässe und Sammlungen wäre für die Bibliothek und damit für die Forschung ein irreparabler Schaden gewesen. In Nachlässen kommt die Vergangenheit lebendiger und direkter auf uns zu, gedruckte Werke entbehren des Authentischen. Die der Bibliothek 1958 zurückgegebenen Nachlässe und Sammlungen gehören unter den mehr als 1.000 Nachlässen zur Wissenschafts- und Literaturgeschichte zu den besonders wichtigen und unersetzlichen Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin. <br><br>Aus Anlass des 50. Jahrestages der zweiten großen Rückgabeaktion von über 1,5 Millionen Kunstwerken und Bibliotheksbeständen aus der Sowjetunion an die Deutsche Demokratische Republik im Jahr 1958 möchte die Initiative &quot;Deutsch- Russischer Museumsdialog&quot; an dieses bedeutsame Ereignis erinnern und der heutigen russischen Regierung ausdrücklich danken. Zweifelsohne ist es ihre Rückkehr, die den Wiederaufbau der kriegszerstörten Kultureinrichtungen beflügelte und das Wiedererstehen der ostdeutschen Museums- und Bibliothekslandschaft ermöglichte. <br><br>Die Veranstaltung &quot;Verlust + Rückgabe&quot; am 30. Oktober 2008 im Pergamon-Museum, die den Anlass für diese Sonderausstellung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ist, geht auf die Initiative &quot;Deutsch-Russischer Museumsdialog&quot; zurück. Der 2005 gegründete Museumsdialog bündelt auf Fachebene die Interessen der von kriegsbedingt verlorenem Kulturgut betroffenen deutschen Museen. Ziel ist es, die fachlichen Kontakte und Kooperationen zwischen deutschen und russischen Museen auf Arbeitsebene zu intensivieren. Für die Bibliotheks- und auch Archivverluste wird eine vergleichbare Initiative angestrebt.   </p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 18:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Soeben erschienen: Katalog der Liedflugschriften</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/soeben-erschienen-katalog-der-liedflugschriften.html</link>
			<description>Mit dem vorliegenden Katalog wird die weltweit größte Sammlung deutschsprachiger Liedflugschriften...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außer den hier dokumentierten 2.298 Drucken bis 1650 besitzt die Bibliothek auch aus späterer Zeit außerordentlich reichhaltige Bestände. Den Grundstock der Sammlung lieferte die berühmte Bibliothek des Freiherrn Karl Hartwig Gregor von Meusebach (1781-1847), die die Bibliothek mit Unterstützung des preußischen Königs 1850 ankaufte.<br /> Liedflugschriften hatten es als Gebrauchsliteratur schwer, die Jahrhunderte zu überdauern und sind deshalb heute nur noch in ganz wenigen Exemplaren vorhanden. Der vorliegende Katalog verzeichnet neben den Exemplaren der Staatsbibliothek zu Berlin auch die dem Bearbeiter und der Bibliothek bekannt gewordenen Exemplare anderer Bibliotheken und Archive. Daraus lässt sich ersehen, dass etwa 80 Prozent der Drucke nur in Berlin nachweisbar sind. Ein weiterer Katalogband und ein Registerband sind in Vorbereitung.</p><blockquote style="margin-bottom:0;margin-top:0;"><p>Eberhard Nehlsen: <em>Berliner Liedflugschriften. Die Liedflugschriften der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Katalog der bis 1650 erschienenen Drucke.</em> Herausgegeben von Gerd-J. Bötte, Annette Wehmeyer und Andreas Wittenberg. Baden-Baden: Koerner, 2008 - . Band 1. xxviii, 520 S., 78 Abb. (Bibliotheca bibliographica Aureliana ; 212).</p></blockquote>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 17:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Originalillustrationen von Wolfgang Würfel übergeben</title>
			<link>http://staatsbibliothek-berlin.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/article/originalillustrationen-von-wolfgang-wuerfel-uebergeben.html</link>
			<description>Der bekannte Berliner Illustrator Wolfgang Würfel übergab der Kinder- und Jugendbuchabteilung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Teil dieser Arbeiten, die eine wertvolle Ergänzung für die Sammlung der Originalillustrationen darstellen, überlässt der Künstler der Staatsbibliothek als Geschenk.</p>
<p>Würfel, der am 31.3.1932 in Leipzig geboren wurde, studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin Weißensee. Seine Lehrer waren u. a. Arno Mohr, Ernst Jazdzewski und Werner Klemke. Wolfgang Würfel illustrierte sowohl Kinderbücher und Märchensammlungen als auch Klassiker der Weltliteratur und zeitgenössische Werke. Er verfügt über ein breites Spektrum künstlerischer Techniken, zu dem Holzstiche, Schabblätter und Ölgrafiken sowie Feder-, Tusch- und Pinselzeichnungen gehören.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 17:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>