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Eskimo- und Indianersprachen

Sie haben Fragen zu Eskimo- und Indianersprachen?

Unsere Fachreferentin für Sonstige Sprachen und Literaturen Susanne Henschel hilft Ihnen gerne weiter.
Tel.: +49 30 266 433152

Vertretung: Ursula Jäcker
Tel.: +49 30 266 433154



Weitere Neuerwerbungen gibt es hier. Unseren gesamten Bestand finden Sie im StaBiKat.


Die von Ihnen benötigte Literatur ist nicht dabei? 

Sie können uns gerne einen Anschaffungsvorschlag machen.

Die Eskimo- und Indianersprachen sind innerhalb der Philologien ein sehr kleines Fachgebiet. In der Staatsbibliothek werden sie im Rahmen der „Sonstigen Sprachen und Literaturen“ betreut. Die SBB sammelt Literatur zu den Indianersprachen allgemein und über die indigenen Sprachen Nordamerikas, wohingegen Publikationen über diejenigen Mittel- und Südamerikas schwerpunktmäßig vom Ibero-Amerikanischen Institut erworben werden.

Bei Veröffentlichungen zu den Eskimo- und Indianersprachen handelt es sich traditionell meist um Wörterbücher und Grammatiken einzelner Sprachen, vergleichende sprachwissenschaftliche Monographien oder Aufsatzsammlungen zu speziellen Themen sowie Volksliteratur. Aufzeichnungen mündlicher Überlieferung wie Sammlungen von Mythen,  Kurzgeschichten und Sprichwörtern werden häufig parallel oder ausschließlich in englischer Übersetzung herausgegeben und erworben. Neue Schwerpunkte bilden in den letzten Jahren sprachpolitische und -soziologische Untersuchungen sowie literaturwissenschaftliche Betrachtungen unter dem Aspekt der Minderheitenliteratur.
Sie möchten genauer wissen, was in diesem Bereich erworben wird? Dann werfen Sie einen Blick auf das Erwerbungsprofil!

Historische Bestände

Der historische Bestand spiegelt die verschiedenen Phasen der Beschäftigung mit den indigenen Sprachen wider. Im 17. Jahrhundert waren es spanische christliche Missionare, die einzelne südamerikanische Sprachen untersuchten und in Form von Wortlisten, Grammatiken und Textdokumenten aufzeichneten. Um mit ihrer Tätigkeit die Eingeborenen zu erreichen, verfassten sie zudem selbst religiöse Schriften und Bibelübersetzungen in deren Sprache. In gleicher Weise verfuhren ab dem 18. Jahrhundert englische und amerikanische Missionare in Nordamerika.

Besonders im 19. Jahrhundert wurden im Zusammenhang mit der Klassifizierung und Typologisierung der Sprachen der Welt im Rahmen der vergleichenden Sprachwissenschaft  verstärkt Sprachgruppen und Einzelsprachen beschrieben. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die Erforschung einzelner Sprachen und Sprechergruppen im kulturellen Kontext durch Anthropologen und Ethnographen (Ethnolinguistik) zunehmend größeren Raum ein.

Die einst beachtliche Sammlung der Staatsbibliothek ist fast ausschließlich als Kriegsverlust zu betrachten, der bisher nur punktuell ersetzt werden konnte.

Sachliche Suche

Für die thematische Online-Recherche nach Titeln des historischen Altbestands (Erscheinungsjahre 1501 bis 1955) steht die Systematik des Alten Realkatalogs zur Verfügung.

Elektronische Ressourcen

Lesesaal

In den Lesesälen finden Sie Referenzliteratur wie wichtige Zeitschriften oder Nachschlagewerke als Präsenzbestand:

  • Im Lesesaal Haus Potsdamer Straße befindet sich die Literatur zur Moderne und Postmoderne;
    Signatur HB 5 Zw - Zx
    Bibliographien: Signatur HB 1 Mz
  • Im Lesesaal Haus Unter den Linden befindet sich die Literatur zu historischen Themen;
    Signatur HA 5 Zw - Zx
    Bibliographien: Signatur HA 1 Mz 9000 - Mz 9799