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Bestandsaufbau

Grundsätze des Bestandsaufbaus / Fächerprofile: Geistes- und Sozialwissenschaften

Militärwesen

Studienstufe

Im Fachreferat Militärwesen werden alle Teildisziplinen zusammengefasst, die für das Studium des Militärs in historischer und aktueller Perspektive erforderlich sind. Dazu zählen die Militärgeschichte, das moderne Militärwesen sowie die Militärtechnik. Neben der historisch ausgerichteten Literatur zu Militär und Krieg sollen vor allem die militärwissenschaftlichen Aspekte des heutigen Militärwesens dokumentiert werden: Kriegführung (z.B. Strategie, Taktik, Logistik) und militärische Führung (z.B. Organisation, Militärverwaltung, Ausbildung). Daneben stehen gleichberechtigt die Analyse des Militärs unter sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkten: (u.a. Militärsoziologie, innere Führung, militärische Traditionspflege) sowie politische und wirtschaftliche Aspekte. Abgerundet wird das Bild durch die Darstellung der Militärtechnik in ihrer historischen und aktuellen Entwicklung. Im Ergebnis wird dadurch ein Informationsstand erreicht, der von benachbarten Disziplinen in Teilbereichen ergänzt, hingegen nicht ersetzt werden kann, wie z.B. durch die Friedens- und Konfliktforschung.

Über streng wissenschaftliche Forschungsliteratur hinaus werden in differenzierter Auswahl Quellenmaterialien wie tabellarische Werke und Bildwerke insbesondere zur Militärtechnik beschafft. Die Teildisziplinen des Militärwesens werden gleichrangig gesammelt.

Breite Auswahl

  • Referenzliteratur
  • Lexika
  • Enzyklopädien
  • Einführungen
  • Handbücher
  • statistische Jahrbücher

Differenzierte Auswahl

  • Quellen
  • Biographien: soweit auf wissenschaftlichem Niveau relativ umfassend, andere in strenger Auswahl
  • Forschungsliteratur: Monographien, Festschriften, Zeitschriften, Kongressschriften
  • Hochschulschriften: Dissertationen in begrenzter, Habilitationsschriften in breiter Auswahl

Verzicht

  • Lehrbücher
  • Populärwissenschaftliche Literatur

Sprachliche und regionale Aspekte

Es gilt in der Regel das Prinzip, wissenschaftlich relevante Literatur in der Originalsprache zu erwerben.

Die regionalen Sondersammlungen erwerben Literatur mit ihrem jeweiligen regionalen Bezug gemäß ihrer eigens definierten Sammlungsintensität.