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Fachinformationsdienst Recht

Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung

Diese Seite informiert Sie über folgende Themen:
 
•    Neuere Bestände zur Rechtswissenschaft
•    Sachliche Suche nach neueren Beständen zur Rechtswissenschaft
•    Historische Bestände zur Rechtswissenschaft
•    Verluste durch den Zweiten Weltkrieg
•    Sachliche Suche nach historischen Beständen zur Rechtswissenschaft
•    Ausführliche Informationen zu den Grundsätzen des Bestandsaufbaus im Fach Rechtswissenschaft

Neuere Bestände

Allgemeines

Das rechtswissenschaftliche Bestandssegment der Staatsbibliothek zu Berlin umfasst derzeit mehr als 1.25 Millionen Monographien, Zeitschriften, Gesetzesblätter und Entscheidungssammlungen – davon zählen 230.000 Bände zum historischen und nicht selten unikalen Druckschriftenbestand.

Als Sondersammelgebiet erwarb die Staatsbibliothek zu Berlin zwischen 1975 und 2013 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft gedruckte und elektronische Forschungsliteratur zum ausländischen Recht mit höchster Intensität und umfassender thematischer Reichweite. Im Zuge der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft initiierten Transformation des seit 1949 bestehenden Systems der überregionalen Literaturversorgung unter dem Leitbild der Forschungs- und Nachfrageorientierung hat das Sondersammelgebiet Recht sein Profil geschärft – unter dezidierter Berücksichtigung der im Herbst 2012 von Seiten des Wissenschaftsrats formulierten Analysen und Empfehlungen zu den „Perspektiven der Rechtswissenschaft in Deutschland“. Im Fokus der Erwerbungsaktivitäten des in diesem Zusammenhang konzipierten Fachinformationsdiensts für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung stehen demgemäß sowohl Veröffentlichungen, die den Bereich des nationalen Rechts in europäischer bzw. globaler Perspektive überwinden, als auch Studien, deren Zuschnitt die etablierten Disziplingrenzen zu Gunsten der juristischen Grundwissenschaften und Nachbarfächer überschreitet. Konkret angesprochen sind damit vor allem die folgenden drei Themenfelder:

 1.  Juristische Grundlagenfächer, insbesondere

  • Rechtsgeschichte von überregionaler Bedeutung (d.h. keine Lokalstudien)
  • Rechtsphilosophie / Rechtsethik
  • Rechtssoziologie
  • Rechtsanthropologie
  • Rechtstheorie / Critical Legal Studies
  • Juristische Methodenlehre
  • Rechtsvergleichung
  • Rechtsvereinheitlichung

2.  Einzelne Rechtsgebiete mit internationalem Bezug, insbesondere

Völkerrecht / International Law bestehend aus:

  • Grundlagen des Völkerrechts und Völkergewohnheitsrechts

  • Recht Internationaler Organisationen (z. B. UN, EU, WTO)
  • Humanitäres Völkerrecht und Kriegsvölkerrecht
  • Menschenrechte
  • Völkerstrafrecht
  • Internationale Gerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit
  • Weitere Teilgebiete wie z.B. internationales Wirtschaftsrecht, Umweltvölkerrecht, Weltraumrecht, Seerecht, internationales Arbeitsrecht u. ä.

Europarecht:

  • Recht der Europäischen Union (Literatur zum Primär- und Sekundärrecht)
  • Europa-Recht der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (im Kontext der Rechtsharmonisierung / Rechtsvereinheitlichung)

Publikationen zu nationalem Recht mit Bezügen zu Internationalem Recht und Europarecht, z. B.:

  • Internationales / Europäisches Privatrecht
  • Internationales / Europäisches Strafrecht
  • Internationales / Europäisches Prozessrecht
  • Internationaler Rechtsverkehr
  • Internationales Verfassungsrecht

Recht der Religionsgemeinschaften

Gewohnheitsrecht

 

3.  Interdisziplinäre Grenzbereiche der Rechtswissenschaft, insbesondere rechtswissenschaftliche Publikationen mit Bezug zu angrenzenden Fachdisziplinen, z. B.

  • Rechtskultur
  • Recht und Gesellschaft
  • Governance / Compliance
  • Recht und Weltwirtschaftsordnung
  • Ökonomische Analyse des Rechts
  • Recht und Globalisierung /
  • Recht und Migration
  • Recht und Umwelt (Klimawandel, Biodiversität)
  • Recht und Technik / Technologie
  • Recht und Medizin
  • Recht und Lebenswissenschaften
  • Recht und Sprache / Literatur
  • Recht und Kunst / Rechtsikonographie
  • Recht und Gender / Feministische Rechtstheorie

 

Angesichts des sich beschleunigenden und von Seiten des Wissenschaftsrats zusätzlich beförderten Trends zur Internationalisierung der Rechtswissenschaften in Deutschland wird der Erwerbungsschwerpunkt des Fachinformationsdiensts unter sprachlichem Aspekt zunehmend auf englischen Veröffentlichungen liegen. Ausgenommen von dieser erwerbungsstrategischen Entscheidung sind allerdings diejenigen rechtswissenschaftlichen Themenbereiche, die auch in anderen – insbesondere westeuropäischen – Sprachen rezipiert werden. Beispielhaft sei hier das stark von Publikationen auf Französisch und Italienisch geprägte Feld der rechtshistorischen Forschung genannt. Darüber hinaus wird die Rechtsliteratur aus Staaten, deren Publikationsmarkt noch überwiegend von der jeweiligen Landessprache bestimmt ist, auch weiterhin bezogen – darunter vor allem China und Japan, aber auch der gesamte Komplex des Ostrechts.

Mit Blick auf die ebenfalls in dem angesprochenen Strategiepapier des Wissenschaftsrats monierte „Vermehrung der Kommentierungen zu bereits mehrfach kommentierten Gesetzen“ wird der Fachinformationsdienst seine Erwerbungsaktivitäten in diesem Bereich künftig auf die Beschaffung von Kommentarliteratur zu bisher nicht oder nur unzureichend behandelten oder besonders aktuellen Rechtsthematiken konzentrieren. Gleiches gilt zudem auch für Lehr- und Handbücher, die nur dann Berücksichtigung finden können, wenn sie neben ihrer didaktischen Ausrichtung auch einen erheblichen wissenschaftlichen Mehrwert erkennen lassen.

Suche

Sachliche Suche nach neueren Beständen zur Rechtswissenschaft

Die nach 1909 erworbenen Materialien und ältere Literatur in Auswahl sind im elektronischen Katalog der Staatsbibliothek (StaBiKat)  verzeichnet und     alphabetisch bzw. zum Teil sachlich suchbar.

Zur sachlichen Suche empfiehlt sich zudem in vielen Fällen der Neue Sachkatalog (NSK) , der bis 1999 geführt wurde und systematisch aufgebaut ist. Literatur zur Rechtswissenschaft ist dort vor allem bei den Notationen „Rec“ und „Sta“. Die Notationen des NSK für nach 1985 erworbene Werke sind bereits im elektronischen Katalog enthalten. Für die zwischen 1945 und 1985 in der Staatsbibliothek (West) erworbene Literatur muß noch der Zettelkatalog genutzt werden (Standort: Katalogzentrum des Hauses Potsdamer Straße).

Die 1956 - 1991 in der Staatsbibliothek (Ost) erworbene Literatur ist sachlich im Neuen Systematischen Katalog (NSyKa)  nachgewiesen (Standort: Katalogzentrum des Hauses Unter den Linden).

Systematische Suche in der ViFa Recht

Über die folgende juristische Systematik kann hier der wesentliche ab 1985 erworbene rechtswissenschaftliche Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin durchsucht werden.

Historische Bestände

Allgemeines

Der historische Bestand ist im Alten Realkatalog (ARK) systematisch verzeichnet (vgl. auch die Benutzungshinweise). Die Recherche ist teilweise im StaBiKat, ansonsten anhand der Microfiches des ARK nach den jeweiligen Signaturenbereichen möglich (Standort: Katalogzentren der Häuser Potsdamer Straße und Unter den Linden). Im Informationszentrum im Haus Unter den Linden steht als zusätzliches Hilfsmittel das Schlagwortregister zum ARK in Zettelform zur Verfügung.

Die Bestandsgruppe Recht umfaßt die Signaturenbereiche Fi bis Ht, im einzelnen:

Verluste durch den Zweiten Weltkrieg

Die Bestandsgruppe Recht kehrte nach 1945 in erheblichem Umfang wieder aus den Auslagerungsorten zurück. Nur ein geringer Teil des Bestandes zählt zu den Kriegsverlusten bzw. den nach wie vor ausgelagerten Beständen.

Suche

Der historische Bestand ist im Alten Realkatalog (ARK) systematisch verzeichnet (vgl. auch die Benutzungshinweise). Die Recherche ist teilweise im StaBiKat, ansonsten anhand der Microfiches des ARK nach den jeweiligen Signaturenbereichen möglich (Standort: Katalogzentren der Häuser Potsdamer Straße und Unter den Linden). Im Informationszentrum im Haus Unter den Linden steht als zusätzliches Hilfsmittel das Schlagwortregister zum ARK in Zettelform zur Verfügung.

Die Bestandsgruppe Recht umfaßt die Signaturenbereiche Fi bis Ht, im einzelnen:

Fi-Fk Jurisprudenz Allgemeines (5 Katalogbände)
Fl-Fm Natur- und Völkerrecht (10 Katalogbände und 1 Lückenkartei)
Fn-Fo Handelsrecht (6 Katalogbände)
Fp-Ft Kirchenrecht (6 Katalogbände)
Fu-Fz Strafrecht (13 Katalogbände)
G-Gk Römisches Recht (11 Katalogbände)
Gl-Gq Deutsches Recht mit Partikularrecht (24 Katalogbände und 1 Lückenkartei)
Gr-Gu Preußisches Recht (10 Katalogbände)
Gv-Gz Deutsches Staatsrecht (19 Katalogbände)
H-Ha Lehnrecht (2 Katalogbände)
Hb-Hf Zivilprozeß (6 Katalogbände)
Hg-Hi Entscheidungen und Gutachten (3 Katalogbände)
Hk-Ho Fremde Rechte (22 Katalogbände)
Hp-Ht Französisches Recht (5 Katalogbände)

Die Abfolge der Länder im Bereich "Fremde Rechte" läuft, beginnend mit Europa, prinzipiell von West nach Ost: von Portugal bis zu den Balkanländern, darauf folgen die Länder Asiens, Afrikas, Amerikas und Australiens. Die Zuordnung der Länder, Regionen, Provinzen und Orte richtet sich nach den politischen Gegebenheiten der Entstehungszeit des ARK Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Aufgrund ihres großen Umfangs wurde die Literatur zum französischen Recht separat am Ende der Länderabfolge verzeichnet.
Die Länderabfolge können Sie auch als PDF-Dokument herunterladen.

Folgende Sondersammlungen mit eigenen Signaturen außerhalb der alphabetischen Abfolge der Signaturenbereiche des Alten Realkataloges verzeichnen ebenfalls juristische Literatur:

    Eine bedeutende Sammlung preußischer Rechtsquellen enthält das Archiv der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei (Signatur 2° An 8630-1 R bis 2° An 8630-69 R). Literatur zum Recht findet sich aber auch in anderen Bestandsgruppen, z.B. bei der Allgemeinen Staatsrechtslehre mit dem Öffentlichen Recht (F-Fa), bei der Staatsverwaltung (Fb), beim Gefängniswesen (Fd), bei der Gerichtsmedizin (Kr) oder beim Hexenwesen (N).

    Werke zur Rechtsgeschichte, die einen konkreten Bezug zu einem Land, einer Region oder einem Ort besitzen, können auch bei der Landeskunde verzeichnet sein. Werkausgaben und Biographien schriftstellerisch tätiger Juristen wurden am Anfang des ARK in der Abteilung Allgemeines verzeichnet, suchbar in den Signaturenbereichen Ai-Ak und Ar-Ax.

     

    Das deutsche und ausländische Recht ist seit der Gründung der Staatsbibliothek im Jahre 1661 stets einer ihrer bedeutendsten Sammelschwerpunkte gewesen, so dass sie heute über die größte Universalsammlung juristischer Quellen und Sekundärliteratur in Deutschland verfügt. Ergänzt wird dieser juristische Sammlungsschwerpunkt seit Anfang des 19. Jahrhunderts durch eine gezielte Erwerbung in- und ausländischer Amtsdruckschriften im Auftrag der preußischen bzw. der Regierung des Deutschen Reichs. Seit 1956 erhält die Bibliothek Freistücke aller deutschen Amtsdruckschriften des Bundes und der Länder sowie aller Staaten, mit denen die Bundesrepublik aufgrund des UNESCO-Abkommens einen amtlichen Schriftentausch unterhält. Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Depotbibliothek für Veröffentlichungen zahlreicher internationaler Organisationen. Dank langjähriger Depotvereinbarungen sind vor allem Dokumente der Vereinten Nationen (UNO seit 1956) und der Europäischen Union (EG seit 1963) mit bedeutenden Beständen vertreten.

    Der durch die Teilung Deutschlands in der DDR befindliche Teil der Bibliothek (Deutsche Staatsbibliothek) hatte das Pflichtexemplarrecht und eine zentralstaatliche Funktion als Depotbibliothek für internationale Organisationen und für den amtlichen Schriftentausch insbesondere mit den früheren sozialistischen Staaten.

    Von 1975 bis 2013 wurde von der Staatsbibliothek im Rahmen des Systems der überregionalen Literaturversorgung – mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft – das Sondersammelgebiet Recht gepflegt. Entsprechend der Arbeitsteilung im Rahmen des Systems der überregionalen Literaturversorgung erwarb das Sondersammelgebiet Rechtswissenschaft umfassend Literatur zum ausländischen und internationalen Recht, während rechtswissenschaftliche Literatur aus Deutschland auf der Grundlage erheblicher freiwilliger Aufwendungen gesammelt wurde.

    Ab dem 01.01.2014 versorgt der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung die Fachcommunity strikt nachfrageorientiert mit Medien, Informationen und Mehrwertdiensten für deren rechtswissenschaftliche Forschung im Rahmen der neuen fachlichen Fokussierung.


    Zum Erwerbungsprofil der Staatsbibliothek

     

     

    Das Logo der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    Top-Datenbanken

    Deutsches Recht

    EU- und Internationales Recht

    Ausländisches Recht

    E-Books

    Elektronische Zeitschriften

    Nationallizenzen

    Weitere Elektronische Ressourcen

    Schulungen

    Virtuelle Fachbibliothek Recht

    Die Virtuelle Fachbibliothek Recht (ViFa Recht) ist das zentrale Serviceportal des Fachinformationsdiensts für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung. Alle angebotenen Dienstleistungen dienen dem übergreifenden Ziel, qualitätsgesicherte Fachinformationen und Forschungspublikationen aus dem Bereich der internationalen Rechtswissenschaft sowie der juristischen Grundlagenfächer und Nachbardisziplinen gebündelt nachzuweisen und komfortabel zugänglich zu machen.

    Derzeit stehen der Fachwissenschaft zur Verfügung:

    • Durchsuchen von über 80 ausgewählten Datenbanken mit Hilfe des International Discovery Services
    • Recherche nach wissenschaftlich relevanten Internetquellen
    • Recherche nach frei zugänglichen juristischen Volltexten in über 300 internationalen Archiven
    • <intR>²DoD, kostenfreier disziplinspezifischen On-Demand-Digitalisierungsservice
    • Verschiedene komfortable Recherchemöglichkeiten in den juristischen Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin und Nachweis der Neuerscheinungen auf dem Gebiet des Rechts
    • Suche nach Aufsätzen, die in juristischen Zeitschriften und Festschriften erschienen sind
    • Recherche nach elektronischen und gedruckten juristischen Fachzeitschriften
    • <intR>²Dok, Open Access Dokumenten- und Publikationsservice

    Handbibliotheken zur Rechtswissenschaft finden Sie in den Allgemeinen Lesesälen:

    Grafik Haus Potsdamer Straße

    Haus Potsdamer Straße:
    Signaturen: HB 10

    Grafik Haus Unter den Linden

    Haus Unter den Linden:
    Signaturen: HA 10

    Die Bücher werden in beiden Häusern nach derselben Systematik aufgestellt.

    Sie können im StaBiKat auch über die Lesesaal-Systematik navigieren.

    In den Handbibliotheken zur Rechtswissenschaft finden Sie:

    • wichtige Nachschlagewerke (fachliche und
      terminologische Wörterbücher,
      Abkürzungsverzeichnisse, Fachadressbücher) und
      Handbücher
    • wichtige Gesetzes-, Verordnungs- und Amtsblätter
      sowie Gesetzes- und Entscheidungssammlungen,
      Fundstellenverzeichnisse
    • Kommentare und Lehrbücher
    • die wichtigsten Fachzeitschriften mit dem aktuellen
      Jahrgang, z. T. mit mehreren Jahrgängen (weitere
      Zeitschriften befinden sich im Magazin und müssen
      bestellt werden)

       

    Bibliographien zur Rechtswissenschaft finden Sie in den Bibliographischen Handbibliotheken:

    Grafik Haus Potsdamer Straße

    Haus Potsdamer Straße:
    HB 1 R

    Grafik Haus Unter den Linden

    Haus Unter den Linden:
    HA 1 R (Gesellschaftswissenschaften)

     

    Zweisprachige Wörterbücher, allgemeine Enzyklopädien und biographische Nachschlagewerke finden Sie in den Handbibliotheken für Allgemeines (HA/HB 2 A - G).

    In der HB 10 Potsdamer Straße stehen Werke zum deutschen, internationalen und ausländischen Recht zur Verfügung, jedoch nur eine kleine Auswahl von Werken zum Recht Osteuropas, Afrikas, Asiens und Ozeaniens sowie zum Recht Spaniens, Portugals, Lateinamerikas und der Karibik. Umfangreichere Bestände finden Sie in den Lesesälen der regionalen Sonderabteilungen und in der Bibliothek des ebenfalls im Haus Potsdamer Straße beheimateten Ibero-Amerikanisches Instituts. Bitte beachten Sie die teilweise eingeschränkten Öffnungszeiten dieser Lesesäle!

    Das Logo der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    Fachinformationsdienst Recht

    Virtuelle Fachbibliothek Recht

    Die Virtuelle Fachbibliothek Recht ist das zentrale Serviceportal des Fachinformationsdiensts für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung. Auch nach Auslaufen der Projektförderung 2014 bekennt sich der Fachinformationsdienst zu der Verpflichtung, die Virtuelle Fachbibliothek Recht kontinuierlich und mit Blick auf die sich verändernden Bedürfnisse der Fachcommunity weiter zu entwickeln. Alle angebotenen Dienstleistungen dienen dem übergreifenden Ziel, qualitätsgesicherte Fachinformationen und Forschungspublikationen aus dem Bereich der internationalen Rechtswissenschaft sowie der juristischen Grundlagenfächer und Nachbardisziplinen gebündelt nachzuweisen und komfortabel zugänglich zu machen.

    Derzeit stehen der Fachwissenschaft zur Verfügung:

    • Durchsuchen von über 80 ausgewählten Datenbanken mit Hilfe des International Discovery Services
    • Recherche nach wissenschaftlich relevanten Internetquellen http://www.vifa-recht.de/buecher/neuerwerbungsliste.html
    • Recherche nach frei zugänglichen juristischen Volltexten in über 300 internationalen Archiven
    • <intR>²DoD, kostenfreier disziplinspezifischen On-Demand-Digitalisierungsservice
    • Verschiedene komfortable Recherchemöglichkeiten in den juristischen Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin und Nachweis der Neuerscheinungen auf dem Gebiet des Rechts
    • Suche nach Aufsätzen, die in juristischen Zeitschriften und Festschriften erschienen sind
    • Recherche nach elektronischen und gedruckten juristischen Fachzeitschriften
    • <intR>²Dok, Open Access Dokumenten- und Publikationsservice

     

     

     

    Aktuelle Digitalisierungsprojekte

     

    Juristische Zeitschriften 1703-1830

    In einem – von der DFG geförderten - Kooperationsprojekt mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte werden möglichst alle juristischen Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes mit Erscheinungsbeginn 1703 bis 1830, wie sie in der Bibliographie von Joachim Kirchner aufgeführt sind, digitalisiert. Von den insgesamt 247 Titeln liegen 31 bereits in digitaler Form vor, so dass sich das Projekt auf insgesamt 216 Zeitschriften erstreckt. Projektgegenstand ist die Image-Digitalisierung der Zeitschriften sowie die formale Erschließung der Einzelbeiträge (Aufsätze, Miszellen, Rezensionen etc.) durch die Erstellung von Metadaten. Mit dem Projekt werden die Zeitschriften aller deutschsprachigen Territorien und aller juristischen Disziplinen in digitale Form überführt und der Wissenschaft in zeitgemäßer, elektronischer Weise zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.rg.mpg.de/de/bibliothek/digitalisierung-zeitschriften1703-1830/

     

    Deutsches Territorialrecht 1801-1900

    bisher digitalisierte Inhalte des Projekts

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat darüber hinaus ein eigenes Digitalisierungsprojekt des Sondersammelgebietes Recht der Staatsbibliothek zu Berlin zum deutschen Territorialrecht von 1801 bis 1900 bewilligt.

     Ziel des hier beantragten Vorhabens ist die Digitalisierung von rechtshistorischen Quellen aus dem Publikationszeitraum 1801-1900 mit dem Schwerpunkt auf dem deutschen Partikularrecht. Zunächst ist das Projekt damit auf ein Kernstück der historischen Rechtssammlung der Staatsbibliothek zu Berlin, den weltweit dichtesten Bestand zum deutschen Territorialrecht mit einem hohen Anteil seltener sowie unikaler Literatur begrenzt und umfasst ein Volumen von ca. 12.500 Bänden auf ca. 2,5 Mio. Seiten. Langfristig sollen alle maßgeblichen Bestandteile des gemeinfreien Korpus an juristischer Literatur in ein digitales Format überführt werden. Die Digitalisate werden ins Netz und damit der Forschung weltweit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Eine grundlegende Strukturdatenerfassung, die auf funktionale Navigierbarkeit abhebt, erfolgt vor der Präsentation im Internet. Damit wird ein unmittelbarer Zugang geschaffen, der die Anforderungen des netzbasierten wissenschaftlichen Arbeitsverhaltens bedient. Die Bildqualität des digitalisierten Materials wird so gewählt, dass ein automatisiertes Texterkennungsverfahren problemlos angewendet werden kann.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

     

     

    Preußische Rechtsquellen Digital


    Die Staatsbibliothek zu Berlin ist aufgrund ihrer reichhaltigen Bestände an Preußischen Rechtsquellen bekannt. Mit dem Projekt "Preußische Rechtsquellen Digital" möchte sie einen Teil dieser Sammlung der Fachöffentlichkeit in digitaler Form zur Verfügung stellen.
    Hauptaugenmerk des Digitalisierungsprojektes ist der gezielte und verbesserte Zugriff auf die einzelnen Quellen nach verschiedenen Gesichtspunkten, die das einfache und schnelle Auffinden ermöglichen sollen.

    Weitere Projekte

    Mit dem Projekt ARK-Online verfolgt die Staatsbibliothek zu Berlin das Ziel, den größten Altbestands-Sachkatalog Deutschlands online für Recherchen zugänglich zu machen. Der Sachkatalog - der Alte Realkatalog (ARK) - verzeichnet rund 3 Millionen Titel aus dem Erscheinungszeitraum 1501 bis 1955. Die Systematik wird vollständig elektronisch erfasst und so die Voraussetzung für die Entwicklung und Implementierung eines WWW-fähigen Such- und Navigationssystems mit einer Schnittstelle zum OPAC / StaBiKat der Staatsbibliothek geschaffen. Seit dem 1. Juli 2005 wird in einem ersten Schritt das Teilgebiet "Rechtswissenschaft" (146 Katalogbände) über den OPAC zur Verfügung gestellt.

    Ebenfalls von rechtshistorischer Bedeutung sind die durch die Staatsbibliothek zu Berlin - als Kompetenzzentrum für die Erschließung handschriftlicher und gedruckter Quellen - betreuten Projekte wie die Handschriftendatenbank Manuscripta mediaevalia, die Verbunddatenbank für Nachlässe und Autographen KALLIOPE, der Gesamtkatalog der Gesamtkatalog der Wiegendrucke und das VD 17.

    Übersicht über die Projekte der Staatsbibliothek zu Berlin.

    Das Logo der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    Ivo Vogel
    Gesamtkoordination, Fachreferent für das Recht Deutschlands und Osteuropas sowie für den angloamerikanischen Rechtskreis, direkter Leihverkehrsservice.
    Leitung des Projekts Virtuelle Fachbibliothek Recht.

    E-Mail: Ivo Vogel
    Tel.: +49 30 266 - 433210

    Angela Pohl
    Fachreferentin für die Virtuelle Fachbibliothek Recht, den romanischen und skandinavischen Rechtskreis, das Recht Österreichs und der Schweiz sowie der Benelux-Länder

    E-Mail: Angela Pohl
    Tel.: +49 30 266 - 433280

    Dr. Christian Mathieu
    Fachreferent für Rechtsgeschichte, das Recht Italiens sowie für Buch- und Bibliothekswesen.

    E-Mail: Dr. Christian Mathieu
    Tel.: +49 30 266 - 433240

     

     

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