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Fachinformationsdienst Recht

Virtuelle Fachbibliothek Recht


Das Sondersammelgebiet Rechtswissenschaft an der Staatsbibliothek zu Berlin begann mit dem 1.11.2003 im Rahmen eines durch die DFG geförderten Projektes die Virtuelle Fachbibliothek Recht aufzubauen. Die ViFa Recht soll zum zentralen Internetportal für die Rechtswissenschaften entwickelt werden und auf qualitativ hochwertige, authentische und forschungsrelevante Quellen des Internets sowie Primär- und Sekundärliteratur ausgerichtet sein. Als erstes Angebot stehen der Fachwissenschaft zur Verfügung:

  • eine Sammlung qualitätsgeprüfter Internetquellen
  • ein navigatorisch-systematischer Zugang zu den
    gedruckten juristischen Beständen des SSG Recht an
    der Staatsbibliothek zu Berlin sowie eine SSG-Recht-
    Neuerwerbungsliste mit Archiv
  • Suchmöglichkeiten nach Aufsätzen und
    Festschriftenbeiträgen
  • eine systematische Zusammenstellung von (freien und
    lizenzpflichtigen) juristischen Datenbanken; bei
    lizenzpflichtigen Datenbanken mit Bestandsnachweis
  • eine systematische Zusammenstellung von online
    verfügbaren juristischen Bibliographien
  • ein Zugang zu den Bestandsdaten von allen in
    deutschen Bibliotheken vorgehaltenen juristischen
    Fachzeitschriften (gedruckt und online)

Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung  bekennt sich zu der Verpflichtung, die Virtuelle Fachbibliothek Recht kontinuierlich und mit Blick auf die sich verändernden Bedürfnisse der Fachcommunity weiter zu entwickeln.

 

 

Aktuelle Digitalisierungsprojekte

Juristische Zeitschriften 1703-1830

In einem – von der DFG geförderten - Kooperationsprojekt mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte werden möglichst alle juristischen Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes mit Erscheinungsbeginn 1703 bis 1830, wie sie in der Bibliographie von Joachim Kirchner aufgeführt sind, digitalisiert. Von den insgesamt 247 Titeln liegen 31 bereits in digitaler Form vor, so dass sich das Projekt auf insgesamt 216 Zeitschriften erstreckt. Projektgegenstand ist die Image-Digitalisierung der Zeitschriften sowie die formale Erschließung der Einzelbeiträge (Aufsätze, Miszellen, Rezensionen etc.) durch die Erstellung von Metadaten. Mit dem Projekt werden die Zeitschriften aller deutschsprachigen Territorien und aller juristischen Disziplinen in digitale Form überführt und der Wissenschaft in zeitgemäßer, elektronischer Weise zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.rg.mpg.de/de/bibliothek/digitalisierung-zeitschriften1703-1830/

Deutsches Territorialrecht 1801-1900

bisher digitalisierte Inhalte des Projekts

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat darüber hinaus ein eigenes Digitalisierungsprojekt des Sondersammelgebietes Recht der Staatsbibliothek zu Berlin zum deutschen Territorialrecht von 1801 bis 1900 bewilligt.

 Ziel des hier beantragten Vorhabens ist die Digitalisierung von rechtshistorischen Quellen aus dem Publikationszeitraum 1801-1900 mit dem Schwerpunkt auf dem deutschen Partikularrecht. Zunächst ist das Projekt damit auf ein Kernstück der historischen Rechtssammlung der Staatsbibliothek zu Berlin, den weltweit dichtesten Bestand zum deutschen Territorialrecht mit einem hohen Anteil seltener sowie unikaler Literatur begrenzt und umfasst ein Volumen von ca. 12.500 Bänden auf ca. 2,5 Mio. Seiten. Langfristig sollen alle maßgeblichen Bestandteile des gemeinfreien Korpus an juristischer Literatur in ein digitales Format überführt werden. Die Digitalisate werden ins Netz und damit der Forschung weltweit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Eine grundlegende Strukturdatenerfassung, die auf funktionale Navigierbarkeit abhebt, erfolgt vor der Präsentation im Internet. Damit wird ein unmittelbarer Zugang geschaffen, der die Anforderungen des netzbasierten wissenschaftlichen Arbeitsverhaltens bedient. Die Bildqualität des digitalisierten Materials wird so gewählt, dass ein automatisiertes Texterkennungsverfahren problemlos angewendet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Preußische Rechtsquellen Digital


Die Staatsbibliothek zu Berlin ist aufgrund ihrer reichhaltigen Bestände an Preußischen Rechtsquellen bekannt. Mit dem Projekt "Preußische Rechtsquellen Digital" möchte sie einen Teil dieser Sammlung der Fachöffentlichkeit in digitaler Form zur Verfügung stellen.
Hauptaugenmerk des Digitalisierungsprojektes ist der gezielte und verbesserte Zugriff auf die einzelnen Quellen nach verschiedenen Gesichtspunkten, die das einfache und schnelle Auffinden ermöglichen sollen.

Weitere Projekte

Mit dem Projekt ARK-Online verfolgt die Staatsbibliothek zu Berlin das Ziel, den größten Altbestands-Sachkatalog Deutschlands online für Recherchen zugänglich zu machen. Der Sachkatalog - der Alte Realkatalog (ARK) - verzeichnet rund 3 Millionen Titel aus dem Erscheinungszeitraum 1501 bis 1955. Die Systematik wird vollständig elektronisch erfasst und so die Voraussetzung für die Entwicklung und Implementierung eines WWW-fähigen Such- und Navigationssystems mit einer Schnittstelle zum OPAC / StaBiKat der Staatsbibliothek geschaffen. Seit dem 1. Juli 2005 wird in einem ersten Schritt das Teilgebiet "Rechtswissenschaft" (146 Katalogbände) über den OPAC zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls von rechtshistorischer Bedeutung sind die durch die Staatsbibliothek zu Berlin - als Kompetenzzentrum für die Erschließung handschriftlicher und gedruckter Quellen - betreuten Projekte wie die Handschriftendatenbank Manuscripta mediaevalia, die Verbunddatenbank für Nachlässe und Autographen KALLIOPE, der Gesamtkatalog der Gesamtkatalog der Wiegendrucke und das VD 17.

Übersicht über die Projekte der Staatsbibliothek zu Berlin.

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