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Wissenswerkstatt

 

LOST IN DISSERTATION?

VON DER LITERATURVERWALTUNG BIS ZUR PUBLIKATION – EINE VORTRAGSREIHE FÜR DOKTORANDINNEN UND DOKTORANDEN
JUNI/JULI 2016

Während der Promotionsphase stellen sich viele praktische Fragen, die einerseits die Arbeitsorganisation während der Recherche- und Schreibphase betreffen, andererseits aber mit dem entscheidenden abschließenden Schritt – der Publikation – zusammenhängen. Die Berliner  Universitätsbibliotheken und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz präsentieren zusammen mit Experten die Themen Literaturverwaltung, Publikationsmöglichkeiten, Open Access und Forschungsdaten. So erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte sowie weiterführende konkrete Informationen zu einzelnen Angeboten der Universitäten.

Als Keynote-Speaker konnten wir Prof. Dr. Reinhard Förtsch gewinnen, Wissenschaftlicher Direktor für Informationstechnologien am Deutschen Archäologischen Institut (DAI), Berlin. Sein Vortrag „Dissertation als empfohlene Insellösung? Individualismus versus Infrastruktur“ befasst sich mit der Dateninfrastruktur am DAI und erläutert, wie Promovenden diese optimal für ihre Belange nutzen können.

Die einzelnen Themen werden in fünf voneinander unabhängigen Modulen präsentiert, so dass Sie je nach Interessenslage an allen oder nur ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen können. Sie erfahren:

  • wie die Arbeitsorganisation und das Erstellen des Manuskripts durch ein Literaturverwaltungsprogramm erleichtert wird und wie Sie sich für das richtige Programmentscheiden
  • welche Publikationsform Ihren Bedürfnissen entspricht, welche rechtlichen Aspekte dabei bedacht werden sollten, was bei der Verwendung von Abbildungen zu beachten ist und welche Varianten es im Rahmen von Open Access-Publizieren gibt
  • was Forschungsdaten sind, warum es sinnvoll oder sogar notwendig ist, selbst Forschungsdaten zu veröffentlichen und wie Forschungsdaten recherchiert und publiziert werden können

Flyer zur Veranstaltungsreihe

 


VERANSTALTUNGEN

  

Publish or Perish? Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende
Dr. Christian Mathieu, Armin Talke (Staatsbibliothek zu Berlin)
15. Juni 2016, 14.30–17.00 Uhr

Abstract

Erst die fristgerechte Veröffentlichung der Dissertationsschrift schließt das Promotionsverfahren formal ab. Denn zur Erlangung dieses akademischen Ritterschlags ist nicht nur der eigene Forschungsbeitrag gegen die Kritik einer universitätsinternen Fachöffentlichkeit zu verteidigen, sondern darüber hinaus auch das Säurebad des internationalen Wissenschaftsdiskurses zu überstehen. Doch die Entscheidung, wie tief Sie überhaupt darin eintauchen wollen, liegt nicht zuletzt auch bei Ihnen. Denn Sie treffen die Wahl des für Ihre individuellen Interessen idealen – also mehr oder eben weniger sichtbaren – Publikationsorts.
Mit Blick auf Vielzahl und Varietät der in diesem Zusammenhang zu prüfenden Möglichkeiten sowie vor dem Hintergrund des aktuellen Strukturwandels der Wissenschaftskommunikation unter dem Paradigma der Open Science soll im Rahmen dieser Veranstaltung das unübersichtliche Feld des rasant expandierenden akademischen Publikationsmarkts in groben Linien kartiert werden – als kleine Orientierungshilfe bei Ihrer Suche nach dem für Sie perfekten Publikationsort. Darüber hinaus werden beispielhaft zentrale Klauseln von Verlagsverträgen sowie Strategien zur Akquise von Druckkostenzuschüssen diskutiert.

Informationsmaterial

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Keynote: Dissertation als empfohlene Insellösung? Individualismus versus Infrastruktur
Prof. Dr. Reinhard Förtsch (Deutsches Archäologisches Institut)
15. Juni 2016, 18.00–20.00 Uhr

Abstract

Vom atavistisch fremdelnden Datahugging bis zu medien-inkompetenten Lowperforming-Tutoren bei Graduiertenkollegs reicht eine ganze Spanne rückwärtsgewandter Faktoren, die den Mehrwert von Dateninfrastrukturen im Zusammenhang mit Promotion und Publikation nicht systematisch (dazu reicht es dann auch wieder nicht, aber durch unreflektierte Schwarmeffekte hintertreiben. Der Vortrag soll einen Überblick geben zu den Dateninfrastrukturen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und der Frage, wie man von dieser Datenwelt promovierend profitieren und umgekehrt Teil davon werden kann.
 
Das DAI  ist auf dem Weg zu einer datenzentrierten digitalen Forschungsumgebung, die den Ausgangspunkt bildet für neue, datengetriebene Fragestellungen an die Alte Welt. Diese neuen Blicke setzen jedoch voraus, dass Datenbestände vernetzt werden können. Interoperabilität und Migration von Datenbeständen sind zu gewährleisten. Die iDAI.welt besteht aus verschiedenen miteinander verbundenen Modulen, die, wo immer möglich, in ihren Daten an Open Access und in ihrer Programmierung an Open Source orientiert sind. Das DAI baut seine Datenwelt systematisch aus, d. h. nicht als zufällige Projektsammlung, sondern in der Form aufeinander abgestimmter, langfristiger Einzelmodule. In ihnen werden Daten, Standards und Analyseprozesse verarbeitet – konkrete Einzelprojekte können auf dieser Basisstruktur leicht aufgesetzt werden.

  

Licht und Schatten: Bildrechte beim wissenschaftlichen Publizieren
Dr. Georg Schelbert (Humboldt-Universität zu Berlin),
Dr. Christian Mathieu, Armin Talke (Staatsbibliothek zu Berlin)
20. Juni 2016, 16.30–18.30 Uhr

Abstract

Bilder, das meint Fotos, Grafiken, Karten, Gemälde und andere Abbildungen, sind häufig Teil wissenschaftlicher Publikationen. Sie können z.B. von Webseiten und aus Bilddatenbanken heruntergeladen, aus Büchern kopiert oder selbst abfotografiert worden sein. Ihre Nutzung in Publikationen kann der reinen Illustration oder aber der Erläuterung eigener Forschungsthesen dienen. In den meisten Fällen gelten für die angesprochenen Verwendungsszenarien bestimmte Bedingungen, die sich aus dem Gesetz oder aus Lizenzbestimmungen ergeben.
Die Veranstaltung befasst sich mit der Frage, unter welchen (rechtlichen) Voraussetzungen Abbildungen genutzt werden können. Sie richtet sich in erster Linie an Forschende, die ihre wissenschaftlichen Studien konventionell oder in elektronischer Form veröffentlichen wollen. Es handelt sich dabei um eine Vertiefung des Bildrechte-Teils der Veranstaltung zum wissenschaftlichen Publizieren, „Publish or Perish“, die regelmäßig von der Staatsbibliothek zu Berlin angeboten wird.

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Open Access – freier Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsdaten und Software
Dagmar Schobert, Michaela Voigt (Technische Universität Berlin)
4. Juli 2016, 14.00–17.00 Uhr

Abstract

Open Access ist dabei, die wissenschaftliche Kommunikation von Grund auf zu verändern, sie einfacher, schneller und transparenter zu machen. Ziel von Open Access ist die maximale Sichtbarkeit und schnelle Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen.
Im ersten Teil der Veranstaltung wird die Frage gestellt, wie freier Zugang ermöglicht wird: Welche Wege gibt es, Open Access zu publizieren? Wie finde ich die für mein Manuskript geeignete Zeitschrift? Wie werden Open-Access-Publikationen finanziert? Wie steht es um Zweitveröffentlichungen?
Im zweiten Teil stehen urheberrechtliche Fragen im Umfeld von Open Access im Mittelpunkt: Wie bleibt mein Urheberrecht gewährleistet? Welche Rolle spielen Creative-Commons-Lizenzen? Wie kann ich Inhalte nutzen, die unter Creative-Commons-Lizenz stehen? Worauf sollte ich beim Abschluss eines Verlagsvertrages achten?

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Forschungsdatenmanagement an der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin
Pamela Aust, Kerstin Helbig (Humboldt-Universität zu Berlin),
Monika Kuberek (Technische Universität Berlin)
7. Juli 2016, 15.00–17.00 Uhr

Abstract

Forschungsdatenmanagement ist ein integraler Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Mehr und mehr Forschungsförderer erwarten Angaben zum Umgang mit Forschungsdaten während des Antragsprozesses. Eine Verlagspublikation beinhaltet zunehmend die Verpflichtung zur Datenbereitstellung. Durch die zusätzliche Veröffentlichung von Forschungsdaten werden die gewonnen Daten transparent und nachvollziehbar für andere Forschende. Doch was sind eigentlich Forschungsdaten? Wo finde ich ein Datenarchiv oder geeignete Daten für die Nachnutzung? Was steht in einem Datenmanagementplan? Im Workshop werden diese grundlegenden Fragen geklärt. Darüber hinaus werden die spezifischen Angebote der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin zum Thema Forschungsdaten vorgestellt.

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Master of Disaster? Strukturiert und effektiv arbeiten mit Literaturverwaltungsprogrammen
Anna-Katharina Huth, Dr. Ulrike Schenk (Humboldt-Universität zu Berlin)
11. Juli 2016, 12.00–14.00 Uhr

Abstract

Sie erhalten einführend einen Gesamtüberblick über gängige Literaturverwaltungsprogramme. Anschließend präsentieren wir Ihnen Citavi und EndNote im Vergleich. Dabei werden wir auf folgende Aspekte vertiefend eingehen:

  • Anlegen einer Datenbank
  • Import und Export von bibliographischen Daten
  • Organisation und Strukturierung der Daten
  • Volltextsuche
  • Zusammenarbeit mit MS Word
  • Einstellen von Zitierstilen

Die Veranstaltung wird Ihnen die praktische Arbeit mit den ausgewählten Programmen veranschaulichen und die Auswahl eines für Sie passenden Literaturverwaltungsprogramms erleichtern.

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VERANSTALTUNGSORT

Staatsbibliothek zu Berlin
– Preußischer Kulturbesitz –
Haus Potsdamer Straße 33
Simón-Bolívar-Saal
10785 Berlin

ANMELDUNG

Um Anmeldung wird gebeten (siehe Einzeltermine)

KONTAKT

Belinda Jopp
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
E-Mail: Belinda Jopp

Anna-Katharina Huth
Humboldt-Universität zu Berlin – Universitätsbibliothek
E-Mail: Anna-Katharina Huth

Dr. Ulrike Schenk
Humboldt-Universität zu Berlin – Universitätsbibliothek
E-Mail: Dr. Ulrike Schenk

VERANSTALTER

Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK BB)

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