Allgemeiner Lesesaal Unter den Linden
Den genauen Bestand in den Allgemeinen Lesesälen können Sie im Online-Katalog (StaBiKat) ermitteln. Die Abkürzungen HA und HB stehen hierbei für "Handbibliothek" im Haus Potsdamer Straße und für "Handapparat" im Haus Unter den Linden. Die Systematik der Aufstellung ist aber in beiden Häusern entsprechend.
Die Konzeption der beiden Häuser der Staatsbibliothek legt den Schwerpunkt für diesen historischen Forschungslesesaal im Haus Unter den Linden auf Nachschlage- und Quellenwerke mit Bezug auf die Zeit vor 1900. Werke zur Geschichte sind bis zum Ende des Ersten Weltkriegs hier vertreten. Zurzeit sind ca. 130.000 Bände frei zugänglich aufgestellt. Daneben gibt es:
- 250 Leseplätze
- davon 140 reservierbare Forschungsleseplätze
- 20 Carrels und einen Blindenarbeitsplatz.
- WLAN-Angebot im gesamten Lesesaal
Die Werke in den Lesesälen der Staatsbibliothek dienen der grundlegenden Information zu allen Wissensgebieten und sind daher nicht ausleihbar.
Gliederung der Handapparate
HA 1 (Bibliographien)
HA 2 (Allgemeine Nachschlagewerke, Enzyklopädien)
HA 3 (Philosophie, Religionswissenschaft, Theologie)
HA 4 (Psychologie, Pädagogik)
HA 5 (Sprach- u. Literaturwissenschaft)
HA 6 (Künste, Archäologie)
HA 7 (Geschichte, Ethnologie)
HA 8 (Sozialwissenschaft)
HA 9 (Wirtschaftswissenschaften)
HA 10 (Rechtswissenschaft)
HA 12 (Mathematik, Naturwissenschaften insgesamt)
HA 13 (Physik, Astrowissenschaften, Chemie)
HA 14 (Geowissenschaften)
HA 15 (Biologie, Agrarwissenschaften)
HA 16 (Medizin, Sport u. Spiele)
HA 17 (Technik)
Zeitschriften
Die laufenden Zeitschriften der HA 2 bis HA 17 sind separat auf der Grundebene (2.OG) des Freihandmagazins aufgestellt. Es handelt sich um die letzten 5 Jahrgänge von ca. 650 Zeitschriften mit historischem Bezug.
Technische Ausstattung und Reproduktionsmöglichkeiten
Auf der Techniktheke neben der Information auf der Grundebene des Lesesaals (2. OG) befinden sich Recherche-PCs und Mikrofilm-Scanner. Im 3.OG hinter der Bücherschale finden Sie weitere Bildschirmarbeitsplätze für Internet- und Datenbankrecherchen und Mikrofilm-Scanner. Über die Nutzung von Multimedia-Geräten informieren Sie sich bitte an der Auskunftstheke.
Im Haus Unter den Linden setzen wir zur Schonung der historischen Buchbestände Aufsichtsscanner und Mikrofilmscanner ein. Bitte wenden Sie sich vor der ersten Nutzung an die Kopierstelle der Firma BiblioCopy im 1. OG. Dort können Sie Ihren Bibliotheksausweis mit einem Geldbetrag aufladen und anschließend die Scanner nutzen.
Barrierefreier Arbeitsplatz
Auf der Grundebene des Lesesaals (2.OG) befindet sich in der letzten Tischreihe ein höhenverstellbarer Arbeitsplatz für Personen, die einen Rollstuhl benutzen. Außerdem verfügt der Lesesaal über ein Carrel mit Blindenarbeitsplatz.
Bitte beachten Sie:
Lesesaalwerke bitte nach der Benutzung wieder an die richtige Stelle ins Regal zurückstellen, damit Leseplätze nicht unnötig blockiert werden.Essen und Trinken sind innerhalb des kontrollierten Bereichs nicht gestattet.Bitte nehmen Sie keine Scheren, Kugelschreiber oder Textmarker in den Lesesaal mit. Zum Schutz der historischen Buchbestände ist nur die Bleistiftnutzung erlaubt. Bitte schalten Sie Ihr Mobiltelefon stumm.
Um Ihre Arbeit im Lesesaal zu unterstützen, stehen Ihnen verschiedene Serviceangebote zur Verfügung.


