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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

"... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl" Das gesamte Opernschaffen von Carl Maria von Weber im Überblick

Seit 150 Jahren sind erstmals wieder alle Partitur-Autographen von Carl Maria von Webers Opern an einem Ort gleichzeitig zu sehen. Die Staatsbibliothek zu Berlin eröffnet am Dienstag, 4. Dezember, im Vestibül des Hauses Unter den Linden eine Ausstellung, die das Opernschaffen des bereits mit 40 Jahren verstorbenen Komponisten dokumentiert.

Der 1786 geborene Carl Maria von Weber schuf in seiner kurzen Lebenszeit zehn Opern und Opernfragmente, darunter Abu Hassan, Der Freischütz, Euryanthe und Oberon. Bis zur Schenkung der Freischütz-Partitur durch Caroline von Weber an König Friedrich Wilhelm IV. im Jahr 1851 blieben die großen Opern-Autographe Webers im Nachlass des Komponisten vereint, danach wurden sie über Europa verstreut.

Dennoch: Mit der Schenkung der Freischütz-Partitur wurde die größte Quellensammlung zum Werk Carl Maria von Webers in der damaligen Königlichen Bibliothek - heute Staatsbibliothek zu Berlin - begründet. Anlässlich des diesjährigen 175. Todestages von Carl Maria von Weber und zur Würdigung ihrer umfangreichen Weber-Sammlung hat die Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin eine für die Musikwelt äußerst interessante Gesamtschau des Opernschaffens Webers zusammengetragen.

Die Originalpartituren, die sich im Besitz der Musikabteilung befinden, werden in der Ausstellung ergänzt durch Leihgaben aus privatem und öffentlichem Besitz, so der Familie von Weber, der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg, der Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt und der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Ausstellung selbst 35 DM kostet.


Mittwoch, 5. Dezember 2001 bis Samstag, 12. Januar 2002

Carl Maria von Weber"... wenn ich keine Oper unter meinen Fäusten habe ist mir nicht wohl"
Eine Dokumentation zum Opernschaffen des Komponisten