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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

„Bulgarien in Amerika" Ausstellung im Haus Potsdamer Straße

Bulgaren, die 1912 die Titanic-Katastrophe überleben, schildern ihr Leid unter dem Titel "Verdammt soll dies Amerika sein"; der erste digitale Computer wird um 1938 - 1941von John Vincent Atanasoff, einem Amerikaner bulgarischer Herkunft, entwickelt; und für Christo, den derzeit weltweit bekanntesten Bulgaren, ist die Landschaft Amerikas ein begehrtes Verhüllungsobjekt...

Die Spuren der Bulgaren in Amerika sind vielfältig und thematisch weit gefächert. Anlässlich einer zweitägigen Konferenz der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft in Berlin hat sich ihr Vorsitzender, Prof. Dr. Helmut Schaller, und die Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek auf die Suche nach der gemeinsamen Geschichte und Gegenwart des kleinen europäischen Landes am schwarzen Meer und des großen Kontinentes zwischen den Weltmeeren begeben.

In der Ausstellung „Bulgarien in Amerika", die 72 Bücher und 3 Landkarten umfasst, werden die vielfältigen bulgarisch-amerikanischen Beziehungen dargestellt. Ein Katalog zur Ausstellung kann für 4,20 Euro im Osteuropa-Lesesaal erworben werden.

Eröffnet wird die Schau am Freitag, 7. November 2003, um 13.30 Uhr, zu sehen ist sie bis zum Samstag, 6. Dezember 2003, montags bis freitags von 9-21 Uhr, samstags von 9-19 Uhr. Für eingetragene Benutzer der Staatsbibliothek ist der Eintritt frei, andere Besucher zahlen 50 Cent.


Der Gesamtbestand der Staatsbibliothek an Literatur aus und über Osteuropa umfasst 700.000 Monographien sowie 20.000 Zeitschriften undd Zeitungen, von denen 4.000 laufend bezogen werden. Regional umfassen die Sammlungen Literatur aus Ost- und Südosteuropa bis hin zu den mittelasiatischen und Kaukasusrepubliken auf dem Boden der ehemaligen Sowjetunion. Gesammelt wird überwiegend Literatur in den Originalsprachen, hierbei wiederum mit einem Schwerpunkt auf Geistes- und Sozialwissenschaften.