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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

"Mission Palästina. Der deutsche Beitrag zum Wiederaufbau Palästinas im 19. Jahrhundert"

Die bei der Keller-Haus-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Johannes Rau stehende Wanderausstellung "Mission Palästina. Der deutsche Beitrag zum Wiederaufbau Palästinas im 19. Jahrhundert" des Gottlieb-Schumacher-Instituts der Universität Haifa und des Instituts für Jüdische Studien der Universität Basel ist vom 10. Januar bis zum 6. März 2004 in Berlin zu sehen.

Etwa 5.000 Christen, die Häfte davon deutschstämmige, lebten im ausgehenden 19. Jahrhundert in Palästina und trugen zum dortigen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aufschwung bei. Die Ausstellung geht den Spuren der Missionare, Bauern, Händler, Lehrer, Wissenschaftler und Forscher nach. Mit Bildern und Texten werden die Bevölkerung und Landschaft Plästinas der damaligen Zeit und die Anfänge der deutschen Missions- und Siedlungstätigkeit vorgestellt sowie die Erforschung Palästinas durch Deutsche dokumentiert.

Ziel der Ausstellung ist es, diesen weithin in Vergessenheit geratenen Beitrag deutscher Christen in seiner Vielfältigkeit bewusst zu machen und anschaulich zu präsentieren. Die Ausstellung ist thematisch untergliedert in folgende Abschnitte:

    • Christen als Pioniere im Heiligen Land. Der deutsche Beitrag zum "friedlichen Kreuzzug" (1799-1914)
    • Das Bild Palästinas im 19. Jahrhundert - Legende und Wirklichkeit
    • Das englisch-preußische Bistum in Jerusalem (ab 1841)
    • Konsuln und Konsulate in Palästina (ab 1842)
    • Die Basler Pilgermission im Heiligen Land (ab 1846)
    • Die Kaiserwerther Diakonissen in Palästina (ab 1851)
    • Der "Jerusalemverein zu Berlin" (ab 1852)
    • Die deutsche katholische Tätigkeit in Palästina (ab 1855)
    • Die Siedlungen der württembergischen Templer (ab 1868)
    • Die Erforschung Palästina im 19. Jahrhundert (institutionell ab 1877)
    • Die Reise Kaiser Wilhelm II. nach Palästina (1898)