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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

Communicating Manuscripts - internationale LIBER-Konferenz in Berlin: Handschriften erschließen und nutzen in Zeiten des Interntes

Vom 28. bis 30. November 2007 treffen sich rund einhundert Bibliothekare, deren Profession das Erwerben und Erschließen von mittelalterlichen oder neuzeitlichen Handschriften oder Nachlässen ist, in der Staatsbibliothek zu Berlin.

Handschriften-Bibliothekare aller großen europäischen Bibliotheken sind innerhalb der Ligue des Bibliothèques Européennes de Recherche (LIBER) / Association of European Research Libraries zusammengeschlossen, um gemeinsam die Entwicklungen des Bibliotheks- und Informationswesens zu bewerten und zukunftsfähige Konzepte zu beraten.

Unter dem Titel „Communicating Manuscripts“ befassen sich die Teilnehmer der Konferenz mit den sich stets wandelnden Anforderungen an die Erschließung, Vermittlung und Benutzung von Handschriften. Ob durch Digitalisierungen und Internet-Präsentationen, den kooperativen Aufbau von elektronischen Katalogen, ob durch Ausstellungen oder im direkten Kontakt mit Benutzern - die verschiedenen Wege, um die Existenz, Verfasstheit und die Inhalte unikaler Objekte weithin bekannt zu machen, verlangen spezifische Techniken, Qualifikationen, Infrastrukturen und Kooperationsmöglichkeiten.

Vorgestellt werden unter anderem Methoden des Katalogisierens für das Web und Wege der Zusammenarbeit durch das Web, konservatorische Anforderungen beim Digitalisieren sowie beim Verleihen von sensiblen Objekten für große Ausstellungen, technisch-organisatorische und rechtliche Aspekte beim Digitalisieren von Handschriften. Große Aufmerksamkeit werden die Berichte über die Arbeit mit Handschriften aus den verschiedenen Ländern Europas finden: aus den Nationalbibliotheken Frankreichs, Italiens, Großbritanniens, Dänemarks, Polens und Russlands sowie aus großen wissenschaftlichen Bibliotheken und Akademien in Dublin, Barcelona, Padua, Wien, Graz, Heidelberg, Magdeburg, Münster, München und Berlin.