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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

Veranstaltungsreihe "Ist die Erde nun rund, eckig oder flach?"

Die Frage nach der Form und Beschaffenheit der Erde stellt sich heute nicht mehr. Doch stellt sich diese Frage, wenn wir ein Abbild der Erde benötigen: rund als Globus, eckig als Atlas oder flach als Karte?

Columbus-Verlag, Pharus Verlag, Schropp Land & Karte GmbH und Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin laden ein zur Veranstaltungsreihe "Ist die Erde nun rund, eckig oder flach?":

Samstag, 20 Juni 2009, 18 Uhr | Die Erde ist rund: Globen
Mittwoch, den 24. Juni, 20 Uhr | Die Erde ist eckig: Atlanten
Mittwoch, den 1. Juli, 20 Uhr | Die Erde ist flach: Stadtpläne

Im Geschäft der SCHROPP Land & Karte GmbH
Hardenbergstraße 9a, 10623 Berlin

Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessenten, der Eintritt ist frei.


Die unterschiedlichen Produkte kartographischen Schaffens werden an drei Abenden vorgestellt - in den Räumen der Reisebuchhandlung Schropp Land & Karte GmbH, Berlins größtem Globenanbieter. Gleichzeitig wird an diesen Abenden das 150 jährige Bestehen der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin gewürdigt. Diese besitzt nahezu 500 Globen, über 1 Millionen Landkarten und mehr als 32.000 Atlanten. -Ein weiteres Jubiläum wird am ersten Abend, dem „Globenabend“, zu feiern sein, denn der Columbus Verlag Paul Oestergaard GmbH wurde vor 100 Jahren in Berlin gegründet. - An jedem Abend wird jeweils ein Hauptreferat gehalten sowie ein kurzer, begleitender Vortrag über die Bestände der Kartenabteilung.


Samstag, 20. Juni 2009 | 18 Uhr
Die Erde ist rund: Globen
Markus Heinz: Globen zur Preußenzeit — von der Gründung der Kartenabteilung zur Gründung des Columbusverlags
Torsten Oestergaard: 100 Jahre Columbusverlag — eine runde Sache

Die 1859 als selbständige Einrichtung gegründete Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin hat die umfangreichste Globensammlung in einer deutschen Bibliothek. Nahezu 500 Globen von wenigen cm Durchmesser bis zu einem Umfang von über 3 m aus über 450 Jahren Globusproduktion bilden ein beeindruckendes Zeugnis dieser Erddarstellungen. Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung bilden die Globen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus Deutschland bzw. Berlin. Gerade in dieser Zeit hat sich das Weltbild durch die Fortschritte in der Geographie und durch die innerkontinentalen Entdeckungsreisen stark gewandelt, was in einer großen Globenvarietät zum Ausdruck gebracht wird. Wurden in den vorhergehenden Jahrhunderten vornehmlich Globuspaare (Erd- und Himmelsglobus) hergestellt, so verlagerte sich der Schwerpunkt im 19. Jahrhundert auf den Erdglobus. Neben der fachlichen und didaktischen Funktion hat der Globus auch immer schon als Repräsentationsobjekt gedient, was sich in beeindruckenden Größen manifestiert. Der auf eine hundertjährige Geschichte zurückblickende Columbus Verlag Paul Oestergaard GmbH hat im 20. Jahrhundert den größten Globus seiner Zeit geschaffen. Ein Beispiel dieser Riesen mit 333 cm Umfang steht vor dem Kartenlesesaal der Staatsbibliothek zu Berlin im Haus Potsdamer Straße. Sein sehr guter Erhaltungszustand verhalf ihm schon zu diversen Filmengagements.


Mittwoch, 24. Juni 2009 | 20 Uhr
Die Erde ist eckig: Atlanten
Markus Heinz: Die Atlantensammlung der Kartenabteilung
Wolfgang Crom: Welcher Atlas passt zu mir?

Atlanten werden, wie Lexika, in jedem guten Haushalt erwartet. Sie dienen der schnellen Orientierung über fremde Länder, als Nachschlagewerk zur Klärung der Frage: „Was liegt wo?“ und auch zur Urlaubsvorbereitung. Doch welcher Atlas passt zu mir? Zu dieser Frage werden am zweiten Abend der Reihe allgemeine Hinweise über die Beschaffenheit, die Struktur und Inhalte als Handreichung für die Anschaffung des richtigen Atlas gegeben. Die Unterschiede einiger aktueller Produkte werden herausgestellt und verglichen.


Mittwoch, 1. Juli 2009 | 20 Uhr
Die Erde ist flach: Stadtpläne
Wolfgang Crom: Stadtpläne und Stadtplantypen in der Kartenabteilung
Andreas Matschenz / Christina Schumacher: Berliner Stadtplangeschichte(n)
Rolf Bernstengel: Der neue große Pharus-Plan

Vom Berliner Droschkenplan zum BVG-Stadtatlas: der Stadtplan. Trotz GPS und Navigationsgeräte nimmt man ihn in fremden Städten immer noch zur Hand, dreht und wendet ihn in die gewünschte Richtung, gebraucht und verbraucht ihn. Seine Entwicklung zum Massenmedium geht mit der Explosion der großen Städte und der wachsenden Mobilität einher. Neben der Darstellung des Straßenmusters zur Orientierung weisen sie auf besondere Sehenswürdigkeiten hin, bilden das öffentliche Verkehrssystem ab oder zeigen die Bebauungsstruktur. Die Besucher erleben den Wandel.


Ihr Pressekontakt für diese Veranstaltungsreihe

Regine Kiepert
SCHROPP Land & Karte GmbH
Telefon 030 2355732-0

oder

Wolfgang Crom
Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin — Preußischer Kulturbesitz Telefon 030  266-435400