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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

Im Rara-Magazin: Thema Asbest gab's schon 1775

Asbest ist keine Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts, sondern ein altbekanntes Material, wie ein soeben erworbenes Werk aus dem Jahr 1775 zeigt.

Martin Frobenius Ledermüllers, weiland Hochfürstlich Brandenburg Culmbachischen Justitzraths und Naturaliencabinets Inspectors, wie auch der Kaiserlichen Akademie der Naturforscher und der deutschen Gesellschaft zu Altdorf Mitglieds, Physicalisch-mikroskopische Abhandlung vom Asbest, Amiant, Stein- oder Erdflachs, und einiger anderer mit demselben verwandter Fossilien enthält sechs handkolorierte Tafeln (Nürnberg, Winterschmidt, 1775; Signatur: 50 MA 48373 : R).

Ledermüller war ein bedeutender Naturforscher, dessen Briefwechsel mit Johann Christoph Gottsched erhalten geblieben ist (Neues aus der Zopfzeit, Leipzig 1923). Auch andere seiner Werke befinden sich im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin, sein Arbeitsschwerpunkt lag auf der mikroskopischen Untersuchung verschiedener Mineralien und Pflanzen. -Das Werk konnte vor kurzem durch die Staatsbibliothek zu Berlin erworben werden und ersetzt einen seit dem Krieg vermissten Band.