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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

Leihgabe in Villa Oppenheim

Eine der jüngeren Neuerwerbungen der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, ein Ölgemälde von Carl Steffeck, ist bis zum 1. Juli im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim ausgestellt. Es zeigt die Villa Sorgenfrei in Berlin-Charlottenburg, die einem Sohn der berühmten Berliner Familie Mendelssohn, Alexander Mendelssohn, und seiner Familie in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Sommersitz diente.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert gehörte das Bankhaus Mendelssohn zu den führenden Privatbanken in Berlin. Ihr langjähriger Chef Alexander Mendelssohn (1798-1871), Sohn des Bankgründers Joseph und Cousin der Komponisten-Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, erwarb Anfang der 1840er Jahre die Villa Sorgenfrei in Charlottenburg als Sommerfrische für sich und seine Familie. Kurz darauf gab er bei dem Berliner Pferdemaler Carl Steffeck ein Bild in Auftrag, das die Gartenfront der Villa und im Vordergrund ein edles Reitpferd zeigt, das der Stallknecht offenbar für den Ausritt des Herrn Bankier bereithält. Da das Gebäude 1881 für einen Neubau abgerissen wurde, ist dieses Bild ein herausragendes Dokument für die bürgerliche Lebenskultur der Familie Mendelssohn um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Mithilfe großzügiger Unterstützung durch die Kulturstiftung der Länder konnte es im Jahr 2011 für die Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv erworben werden.

Bis zum 1. Juli 2012 wird das Gemälde als Leihgabe im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Ausstellung "Sorgenfrei - Die Familien Mendelssohn und Oppenheim in Charlottenburg" gezeigt.

Ansicht des Gemäldes

Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin
Neuerwerbungen der Musikabteilung