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Pressemitteilungen | Neuigkeiten

Tausende besichtigten HG Merz-Lesesaal Unter den Linden

Etwa 4.300 Besucher kamen in der vergangenen Woche in das Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin, um die soeben fertig gestellten, vom Stuttgarter Architekten HG Merz entworfenen Lesesäle und Magazine in Augenschein zu nehmen und sich über die weitere Entwicklung der Bibliothek zu informieren.

Am Montag, 10. Dezember, hatte Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, in Anwesenheit von 600 geladenen Gästen den Schlüssel für den Allgemeinen Lesesaal mit 250 Leserplätzen, den Rara-Lesesaal mit 48 Plätzen, die zwei Geschosse Tresormagazine und das Freihandmagazin entgegen nehmen können.

In den folgenden Tagen kamen zunächst 300 Unterstützer und Freunde der Bibliothek zu ersten Führungen durch die modern ausgestatteten Lesesäle, welche vor allem mit ihrer Geräumigkeit und Farbgebung sowie den verarbeiteten Materialien beeindrucken.
Am Tag der offenen Tür am letzten Samstag strömten weitere 4.000 Besucher ins Gebäude, die meisten schlossen sich den fortlaufend angebotenen Führungen an.

Bis zum März 2013 werden jetzt die neuen Lesesäle und andere Bereiche für den Benutzungsbetrieb hergerichtet: 180.000 Bücher werden in die frei zugänglichen Regale geräumt, W-LAN und andere IT-basierte Dienste eingerichtet, die Buchtransportanlage in Betrieb genommen. Ein Großteil der berühmten Sondersammlungen der Bibliothek wird in die Tresormagazine gebracht.

Das Haus Unter den Linden erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden, in den folgenden Jahrzehnten wurde der Benutzungsbetrieb mit zahlreichen Provisorien aufrecht erhalten. Seit dem Jahr 2004 wird das 170 m lange, 107 m breite und 13 Etagen hohe Gebäude generalsaniert und modernisiert. Parallel entstand nach Plänen von HG Merz das neue funktionale und architektonische Zentrum der Bibliothek - der als Glaskubus ausgeführte 36 m hohe Allgemeine Lesesaal, der Rara-Lesesaal, Tresormagazine und weitere Bereiche.