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Ausstellungen und Veranstaltungen

Kolloquium "Selbstbehauptung, Anpassung, Gleichschaltung, Verstrickung - Die Preußische Staatsbibliothek und das deutsche Bibliothekswesen 1933-1945" am 30. Januar 2013

Aus Anlass des 80. Jahrestags der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933

Eine Veranstaltung des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt: Berlin 1933 – 1938 – 1945"



Nachträgliche Information zu Audiomitschnitten der Veranstaltung

Die Mehrzahl der Vorträge, die an der sehr gut besuchten Tagung gehalten worden sind, können wir nun als Audiomitschnitte über die Kongreßwebseite allen denjenigen Interessierten zum Nachhören anbieten, die an einer Teilnahme im Januar verhindert waren. Sie finden die Dokumente auf der Programmseite der Konferenz im Internetauftritt der Staatsbibliothek zu Berlin eingebunden:

Audiomitschnitte

Die an der Tagung gezeigten Präsentationen sind dort ebenfalls hinterlegt. In Kürze werden ergänzend einige zeitgenössische Film- bzw. Rundfunkzeugnisse präsentiert, die an der Tagung vorgeführt wurden.
 
Die gedruckte Publikation der überarbeiteten und mit Literaturnachweisen und Quellenangaben versehenen Beiträge ist für den Herbst 2013 als Sonderband der "Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie" vorgesehen (Verlag Vittorio Klostermann).

Wir freuen uns über Ihr Interesse.



Mittwoch, 30. Januar 2013
10 - 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Potsdamer Straße 33
Ausstellungsraum (Foyer)
10785 Berlin


Die Staatsbibliothek zu Berlin beleuchtet die Geschichte ihrer Vorgängerinstitution in den Jahren 1933 bis 1945. Bibliotheks- und Zeithistoriker stellen die Preußische Staatsbibliothek in den Zusammenhang des Bibliothekswesens und der Geschichte anderer großer Bibliotheken im „Dritten Reich“ unter den (teils widersprüchlichen) Einflüssen von Kulturbürokratie, Wissenschaftspolitik und Partei.

Mit der Institution kommen Akteure und Sammlungen in den Blick: Bibliotheksgeschichte der NS-Zeit ist immer auch Personengeschichte, Geschichte der handelnden Verantwortlichen, diskriminierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch der Leserinnen und Leser. Gefragt wird nach beruflichem Selbstverständnis, Prägungen und Haltung der Bibliothekare gegenüber den neuen Verhältnissen. Die Geschichte der Sammlungen im Kontext von Ausgrenzung, Verfolgung, Raub und Krieg bildet den dritten Schwerpunkt.

Programm und weitere Informationen


Die Tagung ist ausgebucht.

 

Pressekontakt: Jeanette Lamble
Generaldirektion
Jeanette Lamble