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Children's and Young People's Book Department

Aktuelles

 

Schließung des Lesesaals ab dem 1. Dezember und Umzug der Abteilung

Ab dem 1. Dezember 2019 müssen wir unseren Lesesaal im Getreidespeicher am Westhafen schließen, um den anstehenden Umzug zurück in das Haus Unter den Linden vorzubereiten.
Das Haus Unter den Linden wird ab dem 1. November für mindestens fünf oder sechs Monate geschlossen, damit die Umzüge aller betroffenen Abteilungen sowie einige noch ausstehende Umbau- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden können.

Während der Schließung des Lesesaals stehen Ihnen knapp 3.000 Titel historischer Kinder- und Jugendliteratur innerhalb der Digitalisierten Sammlungen zur Verfügung. (Digitalisierter Bestand)
Außerdem sind wir für bestandsbezogene bibliografische Auskünfte per E-Mail, Webseitenformular bzw. per Post erreichbar. Zur Bearbeitung schriftlicher Anfragen, die sich unmittelbar auf einzelne Bände des Bestands beziehen, ist allerdings die physische Verfügbarkeit des jeweiligen Materials erforderlich.
Davon wird auch die Möglichkeit abhängen, eingehende Fernleihbestellungen erfolgreich bearbeiten zu können.

Mit der Wiedereröffnung unseres Hauses Unter den Linden stehen Ihnen die Bestände und der Lesesaal der Kinder- und Jugendbuchabteilung dann wieder zur Verfügung.

 

Schließung des Lesesaals im Westhafen an Samstagen

Die Samstagsöffnung des Lesesaals im Westhafen muss leider aus betrieblichen Gründen ab dem 01.01.2019 bis zum Abschluss des Umzugs der Zeitungsabteilung und der Kinder- und Jugendbuchabteilung in das Haus Unter den Linden ausgesetzt werden.

Die bisherigen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag bleiben unverändert.

Wir bedauern diese umzugsbedingte Maßnahme außerordentlich und hoffen, Ihnen nach dem Umzug im Haus Unter den Linden wieder erweiterte Öffnungszeiten anbieten zu können.

Carola Pohlmann
Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung
Kommissarische Leiterin der Zeitungsabteilung

 

Neue Onlineausstellung der Kinder- und Jugendbuchabteilung

Karl Marx / Kinder / Bücher

Am 5. Mai 2018 jährte sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Etliche Aspekte seines Lebens und Schaffens wurden im Zuge des Jubiläums beleuchtet. In einen weiteren, bislang weitgehend unbeachteten Themenkomplex möchte die Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin mit dieser Onlineausstellung einführen: Karl Marx und die Kinder- und Jugendliteratur.
Man kann sich dem Thema von zwei Seiten nähern:

Da Marx als großer Buchliebhaber bekannt ist, der seinen Töchtern “bookworming“ als Lieblingsbeschäftigung ins „Poesiealbum“ schrieb, stellt sich einerseits die Frage, mit welchen Büchern Marx selbst aufgewachsen sein mag bzw. welche Titel er seinen Kindern in die Hand gab.

Zum anderen soll natürlich die Darstellung des Philosophen in der Kinder- und Jugendliteratur vom frühen 20. Jahrhundert bis zum Jubiläumsjahr 2018 nachvollzogen werden.

Die Ausstellung besteht folglich aus zwei Teilen, die jeweils chronologisch untergliedert sind. Da aus urheberrechtlichen Gründen die Darstellung diverser Buchcover nicht möglich war, sind den im Text benannten Titeln Links beigegeben, die Sie zu den jeweiligen Signaturen im OPAC der Staatsbibliothek führen. Unter Angabe der Signaturen können Sie sich die Titel gerne in den Lesesaal der Kinder- und Jugendbuchabteilung zur Einsicht bestellen.

 

125 Jahre Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur

Die älteste deutsche Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur, kjl+m, wurde 1893 unter dem Namen Jugendschriftenwarte gegründet. Die reformpädagogisch motivierten Vereinigten Deutschen Prüfungsausschüsse für Jugendschriften gaben auf diesem Wege Empfehlungslisten für "gute" Jugendbücher heraus und engagierten sich in der Leseförderung.

Heute, 125 Jahre und vier Titeländerungen später, wird die kjl+m von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (zur GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - gehörend) herausgegeben. Die Leseförderung ist ihr immer noch ein Anliegen, zusätzlich hat sich zur Literaturdidaktik längst auch die Medienpädagogik gesellt. Jedes einzelne der vierteljährlich erscheinenden Hefte widmet sich einem bestimmten Themenbereich. - Dazu bietet die Redaktion Interessierten jeweils einen Informationsservice per Mail an. - Zusätzlich gibt es jedes Jahr einen "extra"-Band, einen Sonderband, der die intensivere Bearbeitung eines Themas ermöglicht.

Gratulation an diese beständige Quelle zuverlässiger, spannender Fachinformation!