Romanistik

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Italianistik und weitere romanische Sprachen:
Dr. Ulrike Reuter
Tel.: +49 30 266 433151
(Vertretung Barbara Heindl)

Galloromanistik:
Barbara Heindl
Tel.: +49 30 266 433450
(Vertretung: Dr. Ulrike Reuter)

Ulrike Reuter betreut im Fachreferat Romanistik alle romanischen Sprachen und Literaturen außer der Galloromanistik. Hispanistik und Lusitanistik werden schwerpunktmäßig im Ibero-Amerikanischen Institut gesammelt. Daneben ist sie Ausbildungsleiterin für das Bibliotheksreferendariat und koordiniert Praktika für Masterstudierende.
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Barbara Heindl betreut das Fachreferat Galloromanistik und arbeitet im Benutzungsforschungsprojekt „StaBi 2030“. Neben Schulungen zu ihrem Fachreferat bietet sie Workshops zu Zeit- und Projektmanagement an.  
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DAS FACH ROMANISTIK AN DER SBB

Profil

Die Romanistik gehört als Philologie traditionell zu den Sammelschwerpunkten der Staatsbibliothek. Intensiv werden die originalsprachige wissenschaftliche Forschungsliteratur sowohl zur Sprach- als auch zur Literaturwissenschaft sowie die originalsprachigen Werke anerkannter Schriftstellerinnen und Schriftsteller gesammelt. Der Autorenkanon, der der Erwerbung von Primär- und Sekundärliteratur zugrunde liegt, wird ständig überarbeitet, so dass auch junge Autorinnen und Autoren Beachtung finden. Trivialliteratur wird in Auswahl erworben, damit typische Merkmale der einzelnen Gattungen in der Forschung nachvollzogen werden können.
Die rumänische Sprach- und Literaturwissenschaft wird in der Osteuropa-Abteilung, die romanischen Sprachen und Literaturen außerhalb Europas und Nordamerikas in der Orientabteilung betreut. Die spanisch- und portugiesischsprachigen Philologien werden schwerpunktmäßig im Ibero-Amerikanischen Institut – Preußischer Kulturbesitz gesammelt.
Wichtige Referenzmaterialien wie Wörterbücher, Grammatiken, Literaturgeschichten, Enzyklopädien und Lexika sowie Fachzeitschriften und Texteditionen werden in großem Umfang erworben und auch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.

Sie möchten noch genauer wissen, was im Bereich der Romanistik erworben wird?
Dann werfen Sie einen Blick auf unser Erwerbungsprofil. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit direkt an uns wenden – wir helfen gerne!

Historische Bestände

Die Romanistik gehörte schon vor 1945 zu den am intensivsten betreuten Philologien der SBB. Neben einer exzellenten Sammlung an originalsprachiger Belletristik in Werk- und Einzelausgaben wurden zusätzlich oft auch die deutschen Übersetzungen erworben. Zu den Schwerpunkten im sprachwissenschaftlichen Bereich gehörten Wörterbücher und Grammatiken.

Besondere Aufmerksamkeit galt der französischen Belletristik. Zu ihrer Vermehrung trug Friedrich II. maßgeblich bei, indem er nicht nur berühmte zeitgenössische Werke anschaffen, sondern auch den Bestand an Klassikern des 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ergänzen ließ. Später erhielt die Sammlung durch die Erwerbung von Forscher-Bibliotheken beträchtlichen Zuwachs (1909: A. Jansen; 1885 u. 1906: E. Böhmer). Recht umfassend wurden auch die spanischen und italienischen Autorinnen und Autoren gesammelt. Den Bestand an spanischer Literatur bereicherten die Nachlässe des Dichters Ludwig Tieck und des 1885 verstorbenen Cervantes-Übersetzers Ludwig Braunfels wie auch die Sammlung "Spanisches Theater" mit 17.040 Dramen des 19. und 20. Jahrhunderts, die 1927 in die Staatsbibliothek gelangte.

Leider zählt die Romanistik zu den Sammlungsteilen, die durch Kriegsverluste erheblich dezimiert wurden. Betroffen waren vor allem die Primärliteratur und die Sprachwissenschaft; in weitaus geringerem Maße hingegen die Werkausgaben und Schriften zu Leben und Werk einzelner Autorinnen und Autoren. So blieben zum Beispiel nur wenige Drucke der einst reichen Sammlung an Dante-Drucken erhalten, die Sondersammlung „Spanisches Theater“ ging fast vollständig verloren. Die schwerwiegenden Kriegsverluste konnten zum Teil durch antiquarische Erwerbungen ausgeglichen werden. Zu den bedeutenden neueren Sondersammlungen gehören die Dante-Sammlung (Signaturen: 4 ZZ) und die Theatersammlung Bloch mit hunderten französischen Vaudeville-Stücken (Signaturen: 20 ZZ).

Der historische Bestand ist im Alten Realkatalog (ARK) verzeichnet. Die Romanistik umfasst die Sach- und Signaturengruppen Xi bis Xz sowie Zq bis Zs, wobei allerdings, wie bei allen anderen Philologien auch, Werkausgaben und Sekundärliteratur zu einzelnen Autoren zu den Notationsbereichen Ai und Ak sowie Ar bis As und Ax gehören.

Lesesäle

In den Allgemeinen Lesesälen finden Sie in den Bereichen HA 5 K und O (Haus Unter den Linden) sowie HB 5 K und O (Haus Potsdamer Straße) Werk- und Einzelausgaben kanonischer Autor/innen sowie einsprachige Wörterbücher, Handbücher, Nachschlagewerke und die neueren Jahrgänge der wichtigsten Fachzeitschriften. Die zweisprachigen Wörterbücher aller Sprachen stehen in den Handbibliotheken für Allgemeines (HA/HB 2 A).
Der Schwerpunkt im Haus Unter den Linden liegt auf Literatur zu Epochen, Autor/innen und Themen bis einschließlich 19. Jahrhundert, während im Haus Potsdamer Straße epochenübergreifende Quellen sowie Literatur zur Moderne und Postmoderne (20. und 21. Jh.) aufgestellt sind.

Elektronische Ressourcen

Fachspezifische wie fächerübergreifende Datenbanken finden Sie im Datenbank-Infosystem:

Allgemein / Fachübergreifend
Romanistik

Elektronische Zeitschriften verzeichnet die Elektronische Zeitschriftenbibliothek:
Allgemein / Fachübergreifend
Romanistik

 

AKTUELLES AUS DEM FACH

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