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Altertumswissenschaften

Bestände

Die Altertumswissenschaften, die sich in eine Vielzahl von Teildisziplinen gliedern, gehören als spezialisierte historische Wissenschaften seit den Anfängen zu den Sammelschwerpunkten der Staatsbibliothek zu Berlin.

Zum Erwerbungsprofil der Staatsbibliothek

Das Sammelgebiet Altertumswissenschaften

Abgrenzung

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu den Klassischen Altertumswissenschaften, die sich den Kulturen des griechisch-römisch geprägten antiken Mittelmeerraums bis zum Beginn des Mittelalters sowie der Nachwirkung der Antike und ihrer wissenschaftlichen und kulturellen Rezeption in späteren Jahrhunderten bis zur Gegenwart widmen. Als Kerndisziplinen zählen hierzu die Alte Geschichte, ergänzt um ihre Historischen Hilfswissenschaften (Epigraphik, Papyrologie, Numismatik), die Klassische Archäologie sowie die Klassische Philologie als Sprach- und Literaturwissenschaft.

Während die Geschichte des lateinischen Mittelalters als Teil der historischen Mediävistik hier nicht einbezogen wird (siehe dazu Geschichte), findet die mittellateinische Philologie bei der Klassischen Philologie Berücksichtigung. Die Byzantinistik als Wissenschaft von der Geschichte, Kultur und Literatur des griechischen Mittelalters wird hier ebenfalls unter die Altertumswissenschaften eingereiht. Neben den Klassischen Altertumswissenschaften im engeren Sinne wird hier schließlich die Vor- und Frühgeschichte des europäischen Raums sowie Nordamerikas bis zum Einsetzen schriftlicher Überlieferung unter die Altertumswissenschaften gezählt.

Beziehungen zu weiteren fachlichen Sammlungen des allgemeinen Druckschriftenbestands

Als den Altertumswissenschaften benachbarte Fächer, die sich in einem Teilbereich mit der Antike oder ihrer Rezeption beschäftigen, sind beispielsweise zu nennen: Allgemeine und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft, Politische Ideengeschichte, Militärgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Geschlechtergeschichte, Bildungsgeschichte (als Teil der Pädagogik), Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Geschichte der Naturwissenschaften und der Medizin, Geschichte des Sports und Technikgeschichte. Zur Rezeption antiker literarischer Werke und Motive findet sich Literatur in allen modernen Philologien. Die Informationsseiten zu diesen Fächern enthalten hilfreiche Angaben auch für den altertumswissenschaftlich Interessierten.

Altertumswissenschaftliche Quellen und Literatur in regionalen Sonderabteilungen der Staatsbibliothek

Aufgrund interner Arbeitsteilung ist die Literatur zu den Altertumswissenschaften in der Staatsbibliothek an zahlreichen Stellen zu finden. Die regionalen Sonderabteilungen (Orientabteilung, Ostasienabteilung, Osteuropa-Abteilung) erwerben altertumswissenschaftliches Schrifttum zu Regionen und Ländern außerhalb des griechisch-römischen Kulturkreises sowie außerhalb des westeuropäischen und nordamerikanischen Raums.

Innerhalb der Mittelmeerwelt ist eine Differenzierung nach Epochen zu beachten, die sich ursprünglich aus einer Sprachkreiskonzeption ergibt. Um ein Beispiel anzuführen: Literatur zum pharaonischen Ägypten und Alten Orient, aber auch zur Epoche der Islamisierung wird in der Orientabteilung gesammelt, während Schrifttum zur hellenistisch und römisch geprägten Kultur des östlichen Mittelmeerraums - und damit auch zum hellenistisch-römischen Ägypten - durch das Fachreferat Altertumswissenschaften erworben und erschlossen wird. Ebenso ist für die Quellen und Forschungsliteratur zum antiken Judentum und zum Alten Israel die Orientabteilung zuständig, sofern nicht das Judentum vorrangig im Kontext der hellenistisch-römischen Welt in den Blick genommen ist. Im Zusammenhang der Wissenschaft vom Alten Testament ist wiederum das Fachreferat Theologie betroffen. Analoges gilt etwa für den Schwarzmeerraum, Kleinasien mit der östlichen Ägäis (Zypern), den Vorderen Orient (Anatolien, Syrien, Naher Osten, arabische Halbinsel) sowie Nordafrika.

Altertumswissenschaftliche Quellen und Literatur in materialbezogenen Sonderabteilungen der Staatsbibliothek

Neben den regionalen Sonderabteilungen der Staatsbibliothek bergen die materialbezogenen Abteilungen wichtige Quellen, wissenschaftliche Literatur und Informationsmittel für altertumswissenschaftliche Fragestellungen in ihren Sammlungen. In den zugehörigen Lesesälen findet man gleichfalls wichtige Referenz- und Quellenwerke.

So ist zur lateinischen Spätantike und dem frühen römischen Christentum sowie zur mittelalterlichen und humanistischen Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte der antiken Texte auf die Handschriftenabteilung zu verweisen, wo sich auch die Inkunabelsammlung der Staatsbibliothek mit zahlreichen Frühdrucken der antiken Autoren sowie die Nachlässe wichtiger Altertumswissenschaftler befinden.

Die frühneuzeitliche und vormoderne Überlieferung und Bearbeitung antiker Texte und Quellen bis zum 19. Jahrhundert lässt sich in den Sondersammlungen der Abteilung Historische Drucke weiterverfolgen, desgleichen die Erforschungs- und Wirkungsgeschichte der Antike sowie die Wissenschaftsgeschichte der genannten Disziplinen in diesen Jahrhunderten. Erwähnenswert ist auch die reiche Sammlung der sog. Schulprogramme, in denen im 19. Jahrhundert gerade im Feld der Klassischen Philologie und Althistorie wichtige Forschungsergebnisse sowie wissenschaftsgeschichtlich bedeutsame biographische Angaben enthalten sind. Viele dieser Schulschriften sind heute oft nur noch in wenigen Bibliotheken vorhanden; die Königliche Bibliothek und später die Preußische Staatsbibliothek zog hier Nutzen aus ihrem Pflichtexemplarrecht.

Innerhalb der Sammlung deutscher Drucke, dem kooperativen Projekt einer verteilten historischen deutschen Nationalbibliothek, pflegt die Staatsbibliothek den Zeitraum zwischen 1871 und 1912: eine Periode außerordentlicher Produktivität der deutschsprachigen Altertumswissenschaft, in der die großen Editionswerke und Werke der quellenbasierten Grundlagenforschung vorgelegt wurden, auf denen auch die aktuelle Forschung noch aufbaut. Zugleich steht nicht zuletzt diese Periode im Fokus heutiger Bemühungen um die Geschichte der Klassischen Altertumswissenschaft. Um eine möglichst vollständige Sammlung der deutschsprachigen Buchproduktion dieses Zeitabschnitts - insbesondere auch seltener und in anderen Bibliotheken oft nicht nachgewiesener Publikationen - bemüht sich die Staatsbibliothek im Rahmen ihres Engagements im Projekt Sammlung deutscher Drucke. Alle Erwerbungen sind im StaBiKat verzeichnet und gemäß den allgemeinen Benutzungsbedingungen zugänglich (Benutzung im Lesesaal).

Historische und moderne Karten der Alten Welt werden in der Kartenabteilung aufbewahrt; hier erhält man gleichfalls Zugang zur Forschungsliteratur der historischen Geographie des antiken Mittelmeerraums. Die Schätze der Musikabteilung schließlich legen auch Zeugnis von der musikalischen Rezeption antiker Stoffe und Gestalten in der Neuzeit ab, während die Sammlung der Kinder- und Jugendbuchabteilung die bildungsorientierte Aufnahme antiker Texte und Motive in der Literatur für Heranwachsende spiegelt.

Neuere Bestände

Allgemeines

Die Forschungsliteratur zu den Altertumswissenschaften wird auf Forschungstufe, d.h. in breiter Auswahl und international, erworben. Dabei handelt es sich um Monographien, Schriftenreihen und Zeitschriften mit Veröffentlichungen aktueller Forschungsergebnisse einerseits, Quelleneditionen, Materialsammlungen und Ausgrabungsberichte andererseits. Die Staatsbibliothek bemüht sich, dabei den Entwicklungen in der Forschung Rechnung zu tragen und für die jeweils aktuellen Fragestellungen die wichtige Forschungsliteratur zur Verfügung zu stellen. Zugleich genießt die wissenschaftshistorische Dimension besondere Beachtung.

Selbst bei der wissenschaftlichen Literatur mit hohem Spezialisierungsgrad wird eine große Beschaffungstiefe angestrebt, ebenso bei Kongressschrifttum, Festschriften und Sammelbänden mit nicht zuvor veröffentlichten Forschungsbeiträgen. Sekundäre Zusammenstellungen (man denke an die im angelsächsischen Bereich weitverbreiteten textbooks für Studierende) kommen hingegen i.d.R. nicht in Betracht. Ein sehr hoher Abdeckungsgrad der Erwerbung wird auch bei den Veröffentlichungen von Primärquellen, seien sie schriftlicher oder materieller Art, erstrebt; bei Referenzeditionen bzw. -publikationen sogar weitestgehende Vollständigkeit.

Grundsätzlich wird Forschungsliteratur in der Originalsprache erworben; deren Übersetzungen aus geläufigen westeuropäischen Sprachen werden dagegen in der Regel nicht beschafft. Ausnahmen gelten für wenig verbreitete Sprachen oder in der Originalsprache schwer beschaffbare Literatur sowie für Übersetzungen, die durch Originalbeiträge oder Überarbeitung der ursprünglichen Ausgabe einen eigenständigen wissenschaftlichen Wert besitzen.

Bei den antiken Quellentexten werden gleichfalls zweisprachige Ausgaben, die (sei es durch die Textgestaltung, sei es durch Beigaben) einen eigenständigen wissenschaftlichen Wert besitzen, in breiter Auswahl erworben; Übersetzungen wiederum nur dann, wenn sie sich durch einen Anmerkungsapparat, Erläuterungen oder sonstige Beigaben von wissenschaftlichem Wert auszeichnen. Auf Anthologien und Schulausgaben wird verzichtet.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Pflege und Erweiterung eines umfassenden - sowohl gedruckten als auch elektronischen - Bestandes an Referenzliteratur, der nach Möglichkeit in den Allgemeinen Forschungslesesälen aufgestellt bzw. an den Leseplätzen und über das Funknetz in unseren Häusern sowie nach Möglichkeit im remote access zugänglich gemacht wird.  

Auf populärwissenschaftliche Literatur wird verzichtet. Ausstellungskataloge, die selber keine eigenständigen Forschungsbeiträge leisten, können nur in differenzierter Auswahl erworben werden.

Suche

Die Bestände der Bibliothek ab Erscheinungsjahr 1501 sowie ein Teil der Sondermaterialien sind im elektronischen Online-Katalog der Staatsbibliothek (StaBiKat) verzeichnet und zum Teil auch sachlich suchbar. Die Bestandssegmente, die derzeit noch unvollständig nachgewiesen sind, sind auf der Startseite des StaBiKat genannt.

Über den StaBiKat erhalten Sie auch Zugang zu verschiedenen Möglichkeiten der thematischen Recherche: Seit 1999 erworbene Literatur (mit Erscheinungsjahr seit 1946) ist mit Schlagworten und der sog. Basisklassifikation erschlossen (Sachliche Suche ab 1946). Hier empfiehlt sich, zunächst die passende Systemstelle nach der Basisklassifikation auszuwählen und dann die Titelmenge mit einer Suche nach spezifischen Schlagwörtern, die den Inhalt genauer beschreiben, zu beschränken. Hierzu muß im Ausklappmenü oberhalb der Eingabezeile der Suchschlüssel XTHM (Stich- und Schlagwörter) oder XSLW (Schlagwörter) ausgewählt werden.

Zur sachlichen Suche nach Beständen, die zwischen 1945 und 1999 in der Staatsbibliothek (West) erworben wurden, ist der Neue Sachkatalog (NSK) heranzuziehen, der einen systematischen Aufbau mit Schlagwortelementen innerhalb der Sachstellen verbindet. Ein biographisches, ein geographisches und ein Schlagwortregister erschließen diesen Katalog. Literatur zur Altertumswissenschaft ist in mehren Segmenten zu finden:

  • Literatur zur Alten Geschichte in den Bereichen Geschichte (Ges B sowie unter den einzelnen Ländern/Regionen) und Historiographie/Historische Hilfswissenschaften (His)
  • Literatur zur Archäologie und zur Vor- und Frühgeschichte innerhalb der Kulturgeschichte (Kul C)
  • Literatur zur Klassischen Archäologie auch bei der Kunstgeschichte (Kun)
  • Literatur zur Klassischen Philologie bei der Sprach- und Literaturwissenschaft (Spr) im Sprachenalphabet unter "Griechisch" (Spra griech) bzw. "Latein" (Spra lat)

Die Geschichte der Alten Religionen ist in der Religionswissenschaft (Rel) eingeordnet. In vielen weiteren Fachgruppen findet sich Literatur zur Antike, oft unter der zeitlichen Schlüsselung (41ff.) des jeweiligen Sachaspekts, wenn nicht eigenständige Unterstellen gebildet wurden.

Die Systemstellenbezeichnungen des Neuen Sachkatalogs für nach 1985 erworbene Werke sind bereits im elektronischen Katalog enthalten und ebenfalls über die Suchschlüssel XTHM (Stich- und Schlagwörter) und XSLW (Schlagwörter) recherchierbar. Für die zwischen 1945 und 1985 in der Staatsbibliothek (West) erworbene Literatur muss noch der Zettelkatalog genutzt werden (Standort: Haus Potsdamer Straße, Eingangshalle gegenüber den Garderobenschränken).  

Die 1956-1991 in der Staatsbibliothek (Ost) erworbene Literatur ist sachlich im Neuen Systematischen Katalog (NSyK) nachgewiesen (Standort: Haus Potsdamer Straße, Eingangshalle hinter den Garderobenschränken). Altertumswissenschaftliche Literatur finden Sie vor allem in den Teilen

  • Geschichte (Gesch B: Historische Hilfswissenschaften; Gesch E-F: Vor- und Frühgeschichte; Gesch G: Altertum)
  • Kunst (Kunst W: Klassische Archäologie)
  • Sprachen und Literaturen (Ling; hier Klass: Klassische Philologie)

Eine Besonderheit stellen die Länderteile dar, die seinerzeit in Anlehnung an den Alten Realkatalog (s.u. Historische Bestände / Suche) geschaffen wurden. Geschichte, Kultur- und Sozialgeschichte einzelner Regionen und Städte der Alten Welt sind immer bei dem entsprechenden Geographikum in den Länderteilen zu finden. Die Suche im NSyK kann auch deswegen lohnen, weil in den 1950er und 1960er Jahren Literatur auch aus der Bundesrepublik und Westeuropa in der Deutschen Staatsbibliothek der DDR teilweise vollständiger erworben werden konnte als in der damaligen Westdeutschen Bibliothek bzw. Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz. Darüberhinaus ist Forschungsliteratur aus Osteuropa besonders vollständig gesammelt worden.

Da beide sachlichen Zettelkataloge, NSK und NSyK, nicht mehr aktualisiert werden, überprüfen Sie bitte im StaBiKat die genauen Bestandsangaben. Zum Bestellen Ihrer gewünschten Titel gehen Sie dann von dort aus in das Bestellsystem.

Historische Bestände

Allgemeines

Alte Geschichte

Die Bestandsgruppen Geschichte und Landeskunde haben am historischen Buchbestand der Staatsbibliothek zu Berlin den größten Anteil. Der historische Bestand ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts und wiederum seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch bemerkenswerte Kontinuität und Dichte gekennzeichnet. Die große Sprachenvielfalt zeugt von der Universalität des Bestandes.

Die Literatur zur Geschichte der antiken Welt ist in der Staatsbibliothek seit dem 19. Jahrhundert einerseits als Teil der Weltgeschichte und hier der europäischen Geschichte gesammelt und systematisiert worden, eine Gliederung, die sich noch heute im Aufbau der Systematik der Allgemeinen Forschungslesesäle widerspiegelt. Andererseits ist für die Literatur bis 1945 (und noch bis 1991, wie zuvor ausgeführt, auch für die Erwerbungen der Staatsbibliothek in Ostberlin) das Prinzip der sog. Länderkataloge maßgeblich, wo die Literatur zur Geschichte von Ländern und Orten verzeichnet wurde. Für die Alte Geschichte sind daher insbesondere die Länderkataloge Italien und Griechenland von Bedeutung (in letzterem auch eine reiche Verzeichnung zur Byzantinistik); nicht zu vergessen sind aber auch diejenigen Katalogteile, die Regionen gelten, welche früher oder später von der Ausdehnung der griechisch-hellenistisch-römischen Kultur erfasst wurden. Titel zur historischen Geographie, die einen übergeordneten Standpunkt einnehmen, sind wiederum der allgemeinen Geschichte zugeschlagen worden.

Darüberhinaus bildet die Kulturgeschichte unter dem Begriff der "Altertümer" bzw. der Altertumskunde einen eigenständigen Bereich, in den auch weitgehend die Religionsgeschichte samt der Mythologie eingegangen ist. Von den Bestandszahlen her gesehen, ist dieser Bereich der Sammlung bedeutender als die Alte Geschichte im engeren Sinne. Zur Religion der Alten Welt finden sich weitere Bestände in die Hauptteile "Aberglaube/Mystische Philosophie" und Theologie eingeordnet. Unter den Historischen Hilfswissenschaften, die für die Erforschung der Alten Welt und ihrer Quellen von besonderer Bedeutung sind, sind im Altbestand der Bibliothek vor allem die Epigraphik und die Numismatik sehr gut repräsentiert.

Die antiken Historiographen mitsamt der zugehörigen Forschungsliteratur stehen - wie auch in den Allgemeinen Lesesälen der Staatsbibliothek heute- bei der Klassischen Philologie.

Vor- und Frühgeschichte

Literatur zur Vor- und Frühgeschichte galt im 19. Jahrhundert als Bestandteil der allgemeinen Altertumskunde bzw. der jeweiligen Landeskunde und wurde nach Gewichtung der Geschichte der einzelnen Länder erworben. Sie steht darum, soweit sie einen regional übergreifenden oder epochenbezogenen Standpunkt hat, bei der Alten Geschichte innerhalb der "Weltgeschichte" bzw. - wenn Themen der Kulturgeschichte vorrangig systematisch behandelt sind - bei der Altertumskunde; bei örtlichem Bezug erfolgte die Einordnung im jeweiligen Länderkatalog. Bemerkenswert dicht ist der Bestand bei der Frühgeschichte der griechischen Welt, wo der Schwerpunkt innerhalb der Gesamtgeschichte des Landes auf dem Alten Griechenland lag, und bei Ägypten mit dem Hauptgewicht auf der altägyptischen Zeit.

Archäologie

Auch der historische Bestand besonders zur Klassischen Archäologie ist bis zum Ende des 18. Jahrhunderts außerordentlich dicht. Dank der Aufnahme der Privatbibliotheken Spanheim 1701 und Diez 1817, die eine große Zahl an historischen und archäologischen Werken enthielten, wurde der bereits vorhandene Bestand aus der Gründungszeit weiter angereichert. Ebenso begünstigt wurden diese Sammlungen bereits im 17. Jahrhundert dadurch, dass gleich zwei Bibliotheksleiter (H.C. von Heimbach und L. Beger) von Hause aus Archäologen waren. Im 19. und 20. Jahrhundert stieg die Zahl der erschienenen Drucke im Zuge der Professionalisierung und Akademisierung einer wissenschaftlichen Archäologie - etwa durch die Grabungskampagnen gerade auch der Berliner Museen und Forschungsvorhaben der großen Akademien - zwar sprunghaft an, infolge der gleichzeitigen Entstehung einschlägiger Spezialbibliotheken (etwa der des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom, aber auch der archäologischen Missionen anderer europäischer Länder) zeichnet sich dieser Zuwachs jedoch nicht mehr durch die Einmaligkeit der früheren Jahrhunderte aus. Die große Sprachenvielfalt zeugt aber nunmehr von der Universalität des Bestandes.

Klassische Philologie

Lesen Sie bitte die Informationen zu den historischen Beständen auf den Seiten zur Klassischen Philologie.

Verluste durch den Zweiten Weltkrieg

Die durch die Verlagerungen und Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs herbeigeführten Verluste betreffen die Teildisziplinen der Altertumswissenschaft in unterschiedlichem Grad, müssen insgesamt aber doch als bedeutsam eingestuft werden.

Die der Weltgeschichte zugeordnete Alte Geschichte weist empfindliche Lücken auf; die Zahl der erhaltenen Drucke überwiegt aber die der verlorenen oder verlagerten. In der Altertumskunde sind ebenfalls merkliche Verluste zu konstatieren, doch ist das Bild uneinheitlich: Die nicht mehr im Bestand befindlichen Titel sind über den betreffenden Signaturenbereich verstreut.

Die als Alte Geschichte der Weltgeschichte zugeordnete allgemeine Vor- und Frühgeschichte ist, ebenso wie das Alte Griechenland und die altägyptische Zeit, hingegen von geringeren Einbußen betroffen. Die Verluste bei den übrigen Ländern, Regionen und Orten sind, den Auslagerungsorten entsprechend, unterschiedlich. Die griechische Regionalgeschichte ist hinsichtlich der übergreifenden und thematischen Darstellungen zu weiten Teilen verloren, wobei aber eine Anzahl wichtiger, oft mehrbändiger Standardwerke neu beschafft worden ist. Etwas günstiger ist das Bild bei der Landeskunde einzelner Regionen des antiken Griechenland. Bei der römischen Landeskunde, die im Länderkatalog Italien untergebracht ist, halten sich die Verluste in engeren Grenzen als im Falle Griechenlands. Für die übrigen Territorien des Römischen Reiches ist die allgemeine Bestandssituation an den jeweiligen Länderstellen kennzeichnend.

Dank ihrer systematischen Zuordnung zwischen Kunst und Architektur erlitt die Klassische Archäologie demgegenüber nur geringe Verluste, so dass hier der Bestand in besonderer Weise vertiefte wissenschafts- und rezeptionsgeschichtliche Studien erlaubt. In der Christlichen und Biblischen Archäologie, da bei der Theologie angesiedelt, klaffen hingegen erhebliche Lücken.

Die Ausgaben der antiken Autoren, insbesondere der griechischen, sind gemeinsam mit der zugehörigen Forschungsliteratur im Zweiten Weltkrieg sehr stark dezimiert worden, wie überhaupt das Bild in der Klassischen Philologie eingetrübt ist. Teilweise können hier Bände aus der Bibliothek Diez einen Ersatz bieten, in der antike Quellen - ebenso wie Literatur zum Vorderen Orient - einen erheblichen Stellenwert besitzen.

Auch in den stark von Verlusten in Mitleidenschaft gezogenen Bestandssegmenten kann die Verzeichnung der ehemals dichten Sammlung zur Alten Welt im Alten Realkatalog heute noch eine fachbibliographische Funktion für die wissenschaftsgeschichtliche Forschung erfüllen.

Die Staatsbibliothek zu Berlin bemüht sich um die Ergänzung der entstandenen Lücken durch antiquarisch erworbene Exemplare gemäß den Grundsätzen der Ergänzung der historischen Druckschriftenbestände. Dabei richtet sich das Augenmerk einerseits auf das Schließen von Lücken bei den verlorenen oder verlagerten Titeln, andererseits auch auf solche Werke, die zu ihrer Zeit aus unterschiedlichen Gründen nicht in den Bestand gelangt sind, aber dem Sammlungsprofil der Bibliothek entsprechen und für die wissenschaftliche und wissenschaftsgeschichtliche Forschung heute von Bedeutung sind.

Suche

Literatur von 1501 bis zum Erscheinungsjahr 1945 (sowie die Nachkriegserwerbungen der Ostberliner Staatsbibliothek bis 1955) ist im Alten Realkatalog verzeichnet, einem zwischen 1842 und 1881 erarbeiteten Bandkatalog von ursprünglich fast 2100 Bänden, der in Aufbau und Gliederung das Weltbild und die Wissenschaftssystematik seiner Entstehungszeit zeigt. Wie in den meisten historischen Sachkatalogen bildet auch im Alten Realkatalog die Systemstelle zugleich die Signatur des Werks.

Der im Alten Realkatalog (ARK) verzeichnete Bestand zur Klassischen Altertumswissenschaft findet sich im wesentlichen unter den im folgenden aufgeführten Signaturengruppen, wobei die Aufzählung der Länderkataloge nicht vollständig ist:

Nw 45 - Nx 13000 Klassische Archäologie
Pg 1 - Pg 4951/10 Chronologie
Ph 8 - Ph 11020 Epigraphik
Pi 10 - Pk 9969 Numismatik
Pz 1 - Pz 9936 Alte Geschichte
Q 8 - Qa 9800 Altertumskunde
Qa 9348 -9734;
Ur 3116-3501/1100;
Vd 6792-6812
Papyrologie
Qb 1 - Qb 10017 Mythologie
Rl 1390 - Rl 10073;
Rn 52 - Rn 9484
Länderkatalog Italien: Antike
Ug 12 - Uh 10085 Länderkatalog Griechenland: Antike, Byzanz
Va 1 - Wt 7686 Klassische Philologie

Der Alte Realkatalog wird im Rahmen eines mehrjährigen Projekts in eine online recherchierbare Form überführt, bei der von den jeweiligen Systemstellen aus die zugehörigen Titel im StaBiKat abgefragt werden können. Gehen Sie dazu im StaBiKat auf den Menüpunkt "Sachliche Suche 1501-1945" oder klicken Sie hier.

Die Online-Recherche im ARK ist für die meisten Teilgebiete der Klassischen Altertumswissenschaft bereits möglich; nur für die Bereiche Mythologie (Qb) und den Länderkatalog Griechenland sind vorläufig noch die Microfiches des ARK zu konsultieren (Standort: Informationszentren der Häuser Potsdamer Straße und Unter den Linden). Im Informationszentrum im Haus Unter den Linden stehen als zusätzliche Hilfsmittel in Zettelform ein Schlagwortkatalog zum ARK sowie ein systematischer Sachkatalog der erhaltenen Drucke, die in verlorenen Bänden des ARK verzeichnet waren (sog. Lückenkartei), zur Verfügung. Der aktuelle Stand der Arbeiten an der elektronischen Version wird im ARK Online laufend dokumentiert; hier findet man auch weitergehende Beschreibungen des historischen Katalogs und Hilfe zur Recherche.

Hinweise zur Ermittlung möglicher Kriegsverluste finden Sie hier.

E-Ressourcen

Datenbanken

Lizenzpflichtige und kostenfreie Datenbanken finden Sie im Datenbank-Informationssystem (DBIS), wo auch alle Informationen über die Zugriffsmöglichkeiten hinterlegt sind. Über die Funktion Erweiterte Suche können Sie Ihre Recherche auch auf einzelne Datenbanktypen (z.B. Aufsatzdatenbank, Fachbibliographie, biographische Datenbank) und auf bestimmte Arten der Nutzung bzw. der Zugangsmöglichkeit (z.B. frei zugänglich im Web; Zugriff für registrierte Nutzer der Bibliothek auch extern usw.) einschränken.

Datenbanken zur Klassischen Altertumswissenschaft finden Sie in DBIS in folgenden Fachgebieten:

Wichtige bibliographische Datenbanken für die Altertumswissenschaft:

Bilddatenbanken

Enzyklopädien

Historische Forschungsliteratur im Volltext

Aktuelle Forschungsliteratur im Volltext

Rezensionen

Quellen im Volltext

Elektronische Zeitschriften

finden Sie über die Titelsuche im Stabikat, in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und der Zeitschriftendatenbank (ZDB).

In der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek wird dieselbe Fächergliederung wie im Datenbank-Informationssystem zugrundegelegt (s.o.). Über die Suchfunktion können Sie elektronische Zeitschriften auch danach suchen, ob Sie frei (grün) oder nur für registrierte Nutzer der Bibliothek zugänglich (gelb) sind oder ob nur auf Titelinformationen und ggf. Inhaltsverzeichnisse und Artikelzusammenfassungen zugegriffen werden kann (rot).

Die altertumswissenschaftlichen Online-Zeitschriften in der Zeitschriftendatenbank sind vor allem in folgende Fachgruppen eingeordnet:

Auch in der ZDB haben Sie die Möglichkeit, diese fachspezifischen Abfragen einzuschränken auf kostenfreie elektronische Zeitschriften oder auf solche Titel, die über Nationallizenzen allen Wissenschaftlern, Studierenden und wissenschaftlich interessierten Privatpersonen in Deutschland kostenfrei zugänglich sind.

Links

Schulungen

Lesesäle

Lesesäle

Handbibliotheken zu den Klassischen Altertumswissenschaften finden Sie in den Allgemeinen Lesesälen:

Grafik Haus Potsdamer Straße

Haus Potsdamer Straße:

Alte Geschichte: HB 7 Dc-Df, Hb, Jb, Kb, Lb
Archäologie, Vor- und Frühgeschichte: HB 6 V-X
Papyrologie: HB 5 Gz, HB 2 Sk
Epigraphik: HB 7 Cc
Numismatik: HB 7 Ck
Chronologie: HB 7 Cd
Kulturgeschichte: HB 7 Xb
Klassische Philologie: HB 5 G-J
Wörterbücher Griechisch, Latein (zweisprachig): HB 2 Ag, Al
Grafik Haus Unter den Linden

Haus Unter den Linden:

Alte Geschichte: HA 7 Dc-Df, Hb, Jb, Kb, Lb
Archäologie, Vor- und Frühgeschichte: HA 6 V-X
Papyrologie: HA 5 Gz, HA 2 Sk
Epigraphik: HA 7 Cc
Numismatik: HA 7 Ck
Chronologie: HA 7 Cd
Kulturgeschichte: HA 7 Xb
Klassische Philologie: HA 5 G-J
Wörterbücher Griechisch, Latein (zweisprachig): HA 2 Ag, Al

Die Bücher werden in beiden Häusern nach derselben Systematik aufgestellt.

Sie können im StaBiKat auch über die Lesesaal-Systematik navigieren:

 In den Handbibliotheken finden Sie

  • wichtige Nachschlagewerke, Handbücher und Standardwerke
  • wichtige Quelleneditionen und Grabungspublikationen
  • die wichtigsten Fachzeitschriften mit den letzten Jahrgängen (die rückwärtigen Jahrgänge sowie weitere Zeitschriften befinden sich im Magazin; sie müssen über den StaBiKat recherchiert und anschließend über das Ausleihsystem bestellt werden)

Im Zuge der Profilierung der Allgemeinen Forschungslesesäle zu einem Historischen Forschungslesesaal im Haus Unter den Linden und zu einem Forschungslesesaal der Moderne im Haus Potsdamer Straße wird der überwiegende Teil des Referenzbestands zu den Klassischen Altertumswissenschaften im Haus Unter den Linden aufgestellt. Daher werden derzeit in erheblicher Anzahl Titel aus diesen Disziplinen aus dem Allgemeinen Lesesaal Potsdamer Straße ins Haus Unter den Linden umgestellt. Im Lesesaal Potsdamer Straße findet sich künftig ein Referenzbestand zu den Klassischen Altertumswissenschaften für Forscher aller Fachrichtungen, die Basisinformationen zur Alten Welt in zentralen Nachschlage- und Überblickswerken sowie fachlichen und bibliographischen Einführungen und Handbüchern suchen. Hierbei sind die Gesichtspunkte der Komplementarität zu anderen Handbibliotheken und der Förderung interdisziplinärer Arbeit leitend. Vertiefte und speziellere Fragestellungen zur Antike lassen sich hingegen künftig mithilfe eines erweiterten Referenzbestands im Historischen Forschungslesesaal Unter den Linden beantworten, der die Quellen in den maßgeblichen Editionen bzw. Publikationen und sie erschließende Forschungsliteratur  in tieferer Staffelung bieten sowie - auch durch Werke aus dem historischen Bestand - die wissenschaftsgeschichtliche Dimension der Fächer stärker ins Licht rücken wird.

Ausgewählte Fachzeitschriften der Klassischen Altertumswissenschaften werden nach Abschluss der Bauarbeiten in einem neuen Zeitschriftenfreihandmagazin Unter den Linden mit mehreren aktuellen Jahrgängen angeboten; bis zu diesem Zeitpunkt werden sie im Bereich der fachlich zugehörigen Handbibliotheken im Haus Unter den Linden aufgestellt.

Bibliographien zu den Klassischen Altertumswissenschaften finden Sie in den Bibliographischen Handbibliotheken:

Grafik Haus Potsdamer Straße

Haus Potsdamer Straße:

Alte Geschichte: HB 1 Od
Archäologie, Vor- und Frühgeschichte: HB 1 Nv-Nx
Historische Hilfswissenschaften: HB 1 Oc
Kulturgeschichte: HB 1 Ox
Klassische Philologie: HB 1 Mg
Grafik Haus Unter den Linden

Haus Unter den Linden:

Alte Geschichte: HA 1 Od
Archäologie, Vor- und Frühgeschichte: HA 1 Nv-Nx
Historische Hilfswissenschaften: HA 1 Oc
Kulturgeschichte: HA 1 Ox
Klassische Philologie: HA 1 Mg

Allgemeine Enzyklopädien und biographische Nachschlagewerke finden Sie in den Handbibliotheken für Allgemeines (HA/HB 2 A-G).

Zu Teilbereichen der antiken Kulturen finden Sie Referenzliteratur auch in weiteren Handbibliotheken der Allgemeinen Forschungslesesäle, in denen sich die Zeugnisse der antiken Ausprägung verschiedener Kultur- und Wissensbereiche sowie Referenzwerke zu deren Erschließung in der Perspektive der zugehörigen Wissenschaftsfächer eingeordnet finden. Hierunter sind zu nennen (angeführt ist jeweils die Systemstelle für die Antike):

Philosophie: HA/HB 3 Bb-Bc
Religion: HA/HB 3 H-J
Geschlechtergeschichte: HA/HB 8 Ja/Jr
Politische Ideengeschichte: HA/HB 8 Pe
Militärgeschichte: HA/HB 8 Yg
Wirtschaftsgeschichte: HA/HB 9 Wb
Recht: HA/HB 10 Bb-Bg
Naturwissenschaft: HA/HB 12 Wa
Medizin: HA/HB 16 Ab
Sport und Spiele: HA/HB 16 Zb
Technik: HA/HB 17 At

Sonderlesesäle

Referenzliteratur, aber teilweise auch Quellenwerke zur Alten Welt finden Sie auch in den Sonderlesesälen der Staatsbibliothek:

Grafik Haus Potsdamer Straße

Haus Potsdamer Straße:

  • Handschriftenlesesaal: spätantike und mittelalterliche Quellen, christliche Autoren der Antike und des Mittelalters, Überlieferungsgeschichte der antiken Texte, Kodikologie, Paläographie
  • Orientlesesaal: Quellen und Referenzwerke zum Vorderen Orient in der Antike
Grafik Haus Unter den Linden

Haus Unter den Linden:

  • Kartenlesesaal: historische Karten und Atlanten sowie Ortsverzeichnisse; Referenzliteratur zur historischen Geographie der Alten Welt
  • Inkunabellesesaal: Frühdrucke der antiken Texte bis 1500 zusammen mit der buchkundlichen Referenzliteratur
  • Rara-Lesesaal: Benutzung von Werken aus den Sondersammlungen des historischen Druckschriftenbestands, die wichtige Quellen aus der Geschichte der Erforschung der Alten Welt zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert bergen; dazu Referenzwerke zur Buch- und Druckgeschichte als Freihandbestand
  • Lesesaal der Kinder- und Jugendbuchabteilung: Benutzung der Kinder- und Jugendbuchsammlung mit wichtigen Zeugnissen der Thematisierung der Antike im Kinder- und Jugendbuch; dazu Referenzwerke zur Kinder- und Jugendbuchforschung und wichtige Fachzeitschriften mit den aktuellen Jahrgängen als Freihandbestand

Bitte beachten Sie die teilweise abweichenden Öffnungszeiten der Sonderlesesäle.

Kontakt

Für wissenschaftliche Fachinformation wenden Sie sich an:

Dr. Oliver Berggötz

Fachreferent für Klassische Philologie und Altertumswissenschaften,
Lesesaalreferent

E-Mail: Dr. Oliver Berggötz
Tel.: +49 30 266 433900

Vertretung: Dr. Christian Mathieu

 

 

Anfragen zum Thema

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Dienstleistungsumfang

  • Wir informieren Sie zu allen Belangen der Bibliotheksbenutzung und helfen Ihnen beim Auffinden und bei der Benutzung der vielfältigen Angebote und Bestände der Staatsbibliothek.
  • Wir unterstützen Sie bei der Literaturrecherche in Katalogen, Bibliographien und Datenbanken und nehmen aufgrund Ihrer Anfrage gegebenenfalls auch Einsicht in unsere Bestände.
  • Unser Informationsangebot ist kostenlos und steht allen Interessierten zur Verfügung.
  • Wir beantworten Ihre Fragen schnellstmöglich. Wenn die Bearbeitung innerhalb einer Woche nicht möglich ist, erhalten Sie von uns einen Zwischenbescheid. Informationen zu Reproduktionsmöglichkeiten in der Staatsbibliothek finden Sie auf der Seite Digitalisate und Reproduktionen.
  • Bei umfangreichen Anfragen behalten wir uns die Überprüfung von maximal 10 Positionen vor.
  • Nicht zu unserem Leistungsumfang zählen Literaturzusammenstellungen, Wertermittlungen, Transkriptionen und Übersetzungen, kommerzielle Empfehlungen sowie medizinische und juristische Beratung.
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