Literaturverwaltungsprogramme

Literaturverwaltungsprogramme unterstützen Sie dabei, den Überblick über Ihre Materialien für Studium, Lehre und Forschung zu behalten und diese korrekt zu zitieren. Mithilfe eines Literaturverwaltungsprogramms können Sie:

  • Ihre gesammelten Literaturnachweise und Volltexte übersichtlich ablegen,

  • Rechercheergebnisse aus Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen sowie aus Datenbanken und Suchmaschinen mit einem Klick übernehmen,

  • Zitate speichern,

  • per Knopfdruck korrekt formatierte Fußnoten und Literaturverzeichnisse erstellen,

  • Notizen und Ideen festhalten.

 Manche Programme bieten außerdem die Möglichkeit, kollaborativ an Literaturlisten zu arbeiten.


Welche Programme gibt es und wie finde ich das richtige für mich?

Generell gilt, dass es das eine perfekte Programm für alle Anwendungsbereiche und Fächer nicht gibt. Vielmehr haben die auf dem Markt befindlichen Programme unterschiedliche Stärken und Schwächen. Bevor Sie sich also für ein Programm entscheiden, sollten Sie überlegen, für welche Zwecke Sie das Programm benötigen und welche Funktionalitäten es in jedem Fall bieten sollte.

Eine erste Orientierung über verschiedene Literaturverwaltungsprogramme bietet die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Die dort angebotenen Download-Links funktionieren allerdings nur für Studierende der Humboldt Universität.

Einen guten Überblick zu den gängigen Literaturverwaltungsprogrammen und ihren Vor- und Nachteilen bieten die Seiten der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt.

Welche Fragen Sie sich bei der Auswahl außerdem stellen sollten, erklärt eine Zusammenstellung der Technischen Universität München.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Softwarevergleiche.


Sie sind EndNote-NutzerIn und würden den stabikat gerne direkt in EndNote durchsuchen. Was müssen Sie dafür tun?

Hierzu benötigen Sie ein sogenanntes Connection File für den stabikat, das Sie hier herunterladen können (rechte Maustaste -> 'Ziel speichern unter'. Hinweise zur Installation dieser Datei finden Sie bei EndNote (in der rechten Spalte im Abschnitt „Downloading and Installing Individual Connection files“).


Ihr Literaturverwaltungsprogramm bietet die Möglichkeit, direkt aus dem Programm die Verfügbarkeit elektronischer Volltexte zu prüfen? 

In diesem Fall lautet die URL des SBB-Link-Resolvers, die Sie dafür in den Programmeinstellungen hinterlegen müssen: sfx.kobv.de/sfxspka3

Literaturverwaltung


Warum soll ich ein Literaturverwaltungsprogramm nutzen?


Die Nutzung eines Literaturverwaltungsprogrammes wie Zotero, Citavi, Endnote oder Jabref erleichtert wesentliche Bereiche des wissenschaftlichen Arbeitens – nicht nur des Schreibens – enorm. Mit einem Literaturverwaltungsprogramm:

  • speichern und verwalten Sie Verweise auf all Ihre Literatur zentral an einem Ort (egal ob Buch, Artikel, Webseite oder jegliches andere Format)
  • importieren Sie die bibliographischen Angaben mittels Browser-Plugin direkt aus Bibliothekskatalogen, Verlagsseiten etc. oder über die ISBN
  • hängen Sie PDFs direkt an die Verweise an und müssen sie nicht in komplizierten, sich ändernden Ordnerstrukturen ablegen
  • sortieren Sie Ihre Verweise mittels Tagging, Sammlungen oder Gruppen
  • formatieren Sie – oder besser: das Programm – all Ihre Fußnoten und Ihr Literaturverzeichnis mit einem Klick. Und mit einem weiteren Klick wechseln Sie den Zitierstil!
  • arbeiten Sie bei Bedarf mit Kolleg*innen online an gemeinsamen Literatursammlungen

Die Verwendung eines Literaturverwaltungsprogramms empfiehlt sich für alle, die recherchieren oder schreiben und dafür einen Überblick über ihre gesammelten Verweise behalten müssen. Schon bei kleineren Arbeiten kann es sinnvoll sein – zumal alles, was einmal in das Programm aufgenommen wurde, nachgenutzt werden kann. Spätestens ab der Recherche für die MA-Arbeit ist eine strukturierte Literaturverwaltung unumgänglich.
 

Workshops an der SBB


An der SBB finden regelmäßig Workshops zu Citavi und Zotero statt, weshalb wir hier näher auf diese beiden Programme eingehen.
 

Auswahl der Software


Abgesehen von den großteils identischen Grundfunktionen haben die auf dem Markt befindlichen Programme unterschiedliche Stärken und Schwächen. Einen guten Überblick zu den gängigen Literaturverwaltungsprogrammen und ihren Vor- und Nachteilen bietet die Seite der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.
In der englischen Wikipedia findet sich zudem eine umfassende Tabelle, in der die Features aller bekannten Software-Lösungen gegenübergestellt sind.
 

Literaturverwaltungsprogramm Citavi

  • einfache Handhabung
  • ausgebautes Aufgabenmanagement
  • gute Wissensorganisation (Verwaltung von Zitaten und Volltexten)
  • Kollaboration in der Cloud
  • Recherche in externen Literaturdatenbanken aus dem Programm heraus
  • Unterstützung mehrerer Sprachen
  • ausführliche Dokumentation und Tutorials
  • keine Version für Mac und Linux
  • kostenlose Testversion unterstützt nur 100 Titel
  • kein Publikationsassistent für OPEN/LibreOffice mehr

Literaturverwaltungsprogramm Zotero

  • kostenlos und open source
  • für Windows, Mac und Linux verfügbar
  • wahlweise Standalone oder Browserbasiert
  • Kollaboration über Feature "Gruppen"
  • zahlreiche Plugins zur individuellen Anpassung verfügbar
  • Integration mit sämtlichen Schreibprogrammen
  • sehr aktive Community, Dokumentation und Antworten auf alle erdenklichen Fragen in Forum
  • Beschränkung auf die wesentlichen Funktionen der Literaturverwaltung
  • keine Recherche in externen Literaturdatenbanken aus dem Programm heraus


Einbindung des Stabikat in das Literaturverwaltungsprogramm


Mit der Einbindung eines entsprechenden Link-Resolvers haben Sie die Möglichkeit, direkt aus dem Literaturverwaltungsprogramm die Verfügbarkeit von Titeln in der Bibliothek Ihrer Wahl zu prüfen. Mit wenigen Schritten können Sie den Stabikat in Citavi bzw. Zotero einbinden.
 

  1. Wählen Sie in der Literaturverwaltung aus dem Menü Extras den Befehl Optionen.
  2. Wechseln Sie zur Registerkarte RSS / OpenURL
  3. Fügen Sie die Webadresse https://sfx.kobv.de/sfxspka3 in das Feld OpenURL ein und klicken Sie auf OK. Wählen Sie den Zugang zur SBB nicht aus der Liste der Bibliotheken aus. Der Link ist fehlerhaft.
  4. Wechseln Sie in der Literaturverwaltung zu dem gesuchten Titel und wählen Sie aus dem Menü Titel den Befehl Verfügbarkeit prüfen per Linkresolver Ihrer Bibliothek.
  5. Citavi startet Ihren Webbrowser. Sie werden zur Linkresolver-Seite der SBB geführt und sehen die Ergebnisse Ihrer Recherche.
  1. Öffnen Sie in den Einstellungen den Reiter "Erweitert".
  2. Fügen Sie unter OpenURL im Feld "Resolver" folgenden Link ein: sfx.kobv.de/sfxspka3 und schließen Sie das Dialogfeld Einstellungen.
  3. Voilà. Wenn Sie nun in der Hauptansicht rechts oben auf den grünen, nach rechts gerichteten Pfeil klicken und die Option "In Bibliothek nachschlagen" wählen, öffnet sich ein Browserfenster mit Informationen zur Verfügbarkeit des aktuell markierten Titels im Stabikat.