Musik


Neues Jahr, neue Räume: Wien und Venedig öffnen ab 5. Januar mit neuem Konzept | New Year, New Rooms: Wien and Venedig Reopen With a New Concept

Im Haus Unter den Linden öffnen die beiden temporär geschlossenen Lesesäle Wien und Venedig wieder ihre Pforten. Es wird für beide Räume neue Nutzungsbedingungen geben.

Was erwartet Sie ab dem 5. Januar dort?

Wien, offen für alle, wird

  • mit 36 allgemein nutzbaren Plätzen das bestehende Angebot erweitern,
  • zugänglich während der gesamten Öffnungszeiten von 8–22 Uhr sein,
  • eine stille Arbeitszone für besonders konzentriertes, ruhiges Arbeiten bieten,
  • eine schalldämpfende Telefonkabine im Annexraum „Abbado“ enthalten,
  • und einen Teil der Handbibliothek zu Historischen Drucken erhalten, die zuvor ausschließlich in Venedig aufgestellt waren. Ein paar ausgewiesene Plätze stehen vorrangig für die Nutzung der Handbibliothek zur Verfügung.
     

Im Annexraum „Abbado“ werden im nächsten Jahr Schließfächer eingebaut, die als StabiBoxen in Kombination mit den 12 Arbeitsplätzen dort längerfristig gebucht werden können.

Venedig, für das Rare, besonders schützenswerte und für die Musik, wird

  • ein Forschungslesesaal mit 24 Plätzen für die Nutzung schützenswerter Bestände, historischer Drucke und Musikalien sein,
  • zusätzlich 12 Forschungsplätze mit abschließbarer StabiBox für die konzentrierte Arbeit mit jedem Stabibestand bieten, die für ein bis acht Wochen gebucht werden können,
  • nur für die oben genannten Nutzungsszenarien zugänglich sein, um eine besonders ruhige und geschützte Forschungsatmosphäre gewährleisten zu können,
  • alle Services des bisherigen Musiklesesaals Wien übernehmen, inklusive Piano zum Anspielen,
  • wie bisher Montag – Freitag, 9–19 Uhr und Samstag 10–14 Uhr geöffnet sein,
  • kompetente Beratung durch fachlich spezialisiertes Personal bieten.

Umzug der Lesesaalbestände

Der Musik-Lesesaalbestand ist fast vollständig von „Wien“ nach „Venedig“ umgesetzt worden und befindet sich dort auf der rechten Seite. Einige kleinere, wenig genutzte Signaturgruppen wurden aus Platzgründen ins Magazin verlagert (z.B. Literatur zur Instrumentenkunde und zur Musiktheorie).

Umgekehrt sind einige Lesesaalbestände aus Venedig nach Wien umgezogen. Die Fachgebiete Allgemeines/Zeitschriften, Geschichte des Buchdrucks, Buchherstellung, Bibliothekswesen, Einzelne Autoren und Werke A-Z sowie Literatur zum Buchwesen finden Sie dann ab Januar dort.

Wir freuen uns, Sie in den Räumen wieder begrüßen zu dürfen.


The two temporarily closed reading rooms Wien and Venedig reopen their doors at Haus Unter den Linden in the coming year. There will be new terms of use for both rooms.

What is waiting for you there from January 5?

Wien, open to all, will

  • expand the existing capacity with 36 study desks for general use,
  • be open throughout the full opening hours: 8 am–10 pm,
  • offer a quiet zone for deeply focused, silent study,
  • provide a soundproof phone booth in the Abbado annex,
  • and recieve a part of the reference collection on historical prints, which were previously exhibited exclusively in Venedig. A few designated seats are reserved primarily for the use of reference collection.

Lockers will be installed in the annex „Abbado“ in the next year, which will serve as StabiBoxes for longterm bookings for the dedicated study desks.

Venedig, for the rare and music, will

  • be a research reading room with 24 study desks  for the use of rare books, historical prints, and musical materials,
  • offer additional 12 study desks with lockable StabiBoxes for concentrated work with any Stabi holdings, which can be booked for one to eight weeks,
  • be accessible only for the usage scenarios mentioned above, in order to ensure an especially quiet and protected research atmosphere,
  • take over all services  of the former music reading room Wien, including a digital piano for playing,
  • be open as before: Monday – Friday 9 am – 7 pm and Saturday 10 am – 2 pm,
  • provide expert consultations from specialized staff.

Relocation of reading room holdings

The music reading room collection has been moved from Wien to Venedig, and now located on the right-hand side there. A few rarely used shelf mark groups were moved to the stacks for space reasons (e.g., literature on instrumentology and music theory).

Conversely, some holdings from Venedig have been relocated to Wien. The subject areas General/Periodicals, History of Printing, Book Production, Library Science, Individual Authors and Works A‑Z, as well as literature on the book trade, will be available there starting in January.

We look forward to welcoming you back in the reading rooms.


Willkommen auf den Seiten der Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin

Die Musikabteilung der Staatsbibliothek verwahrt die größte Musiksammlung Deutschlands und eine der bedeutendsten weltweit. Sie umfasst nicht nur Autographen und Abschriften von Komponistinnen und Komponisten, darunter von J. S. Bach und der Familie Bach, G. Ph. Telemann, W. A. Mozart, J. Haydn und L. van Beethoven und F. Mendelssohn Bartholdy sowie der Familie Mendelssohn. Bedeutend sind auch ihre zahlreichen Nachlässe, Deposita und die Briefsammlung von Personen aus allen Bereichen des Musikschaffens.
Weitere Schwerpunkte der Tätigkeit in der Musikabteilung umfassen das Sammeln von Fachliteratur und Zeitschriften über Musik, die im StaBiKat oder StaBiKat Classic gefunden werden können. Dazu werden antiquarische und moderne Notenausgaben, Libretti und Tonträger gesammelt, die ebenfalls im StaBiKat recherchierbar sind. Das Projekt der Konversion der Zettelkataloge der Musikabteilung überführt in den nächsten Jahren den vollständigen Bestand an Noten, Büchern, Zeitschriften und Tonträgern in den StaBiKat/ StaBiKat Classic und die Datenbank des GBV, den K10plus.

Darüber hinaus ist die Musikabteilung verantwortlich für das Segment "Noten von 1801 bis 1945" des nationalen Projektes Sammlung Deutscher Drucke. Weitere Aufgaben neben der Erwerbung sind die Erschließung der Bestände in Katalogen und Datenbanken - StaBiKat bzw. GBV für Bücher, Zeitschriften, Libretti und Noten, Kalliope für Texthandschriften und Briefe und RISM für Musikhandschriften und WZIS für Wasserzeichen.

Die Bestände werden aufgrund ihres Werts und des Erhaltungszustands überwiegend im Lesesaal der Musikabteilung bereitgestellt, dazu erhalten Sie schriftliche und mündliche Auskünfte zum Bestand per Mail unter musikabt@sbb.spk-berlin.de oder über Kontakt. Auf Anfrage und im Rahmen von Projekten werden Reproduktionen für Benutzerinnen und Benutzer angefertigt, Bestellungen können unter webshop erfolgen.

Die Musikabteilung ist weltweit vernetzt durch die Mitarbeit und Mitwirkung in vielen Vereinigungen und Gremien, etwa der Vereinigung der Musikbibliotheken in Deutschland, IAML oder der entsprechenden internationalen Vereinigung sowie der Internationalen Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive – IASA Ländergruppe Deutschland/Schweiz e.V.. Außerdem arbeitet sie als aktive Partnerin mit am Internationalen Quellenlexikon RISM. Der Abteilung ist die Berliner Arbeitsstelle der WeGa angegliedert, die die Edition der Werke und Schriften von Carl Maria von Weber verantwortet.
Nicht zuletzt beteiligt sich die Musikabteilung dauerhaft am Patenschaftsprogramm der Freunde der Staatsbibliothek.